Die richtige Prozessversion für die Nachbearbeitung

Von | 9.August. 2016

Bei der richtigen Proessversion für die Nachbearbeitung von Fotos geht es natürlich um Lightroom, und hier vornehmlich um die Prozessversion 2012.

Einleitung

Die Prozessversion 2012 wurde mit Lightroom 4 eingeführt und hat gegenüber den vorherigen Versionen (2010 und älter) entscheidende Vorteile, was die Behandlung der Lichter und der Schattenbereiche anbelangt.

Wer erst mit Lightroom 4 und später eingestiegen ist, braucht sich keine Sorgen zu machen, da für neu importierte Fotos immer die aktuellste Prozessversion verwendet wird.

Bearbeitung

Die richtige Prozessversion für die NachbearbeitungWer wie ich RAW fotografiert, kommt um die Bildbearbeitung nicht herum, da fast immer ein (moderates) Nachschärfen der Bilder bezogen auf den Verwendungszweck erforderlich ist, und andere Parameter, wie etwa Sättigung/Kontrast/Weissableich fast immer Korrekturen  erforderlich machen.

In dem Artikel [post id=2399]Bilder mit Lightroom neu bearbeiten[/post] bin ich auf die Möglichkeiten der Prozessversion 2012 eingegangen, die auch älteren Bildern ein erhebliches Potential beschert.

Unter dem Menuepunkt Bibliothek findet sich u.a. auch ein Eintrag, Fotos mit vorheriger Prozessversion zu suchen. Damit sucht Lightroom alle Fotos heraus, die mit der Prozessversion 2010 und älter vorhanden sind. Leider lassen sich diese Daten nicht in einer Smartsammlung abfragen, genauso wenig wie etwa ob ein HDR mit der Lightroom Version 6 erstellt wurde. Hier sollte Adobe dringend nachbessern, so dass sich sowohl die Prozessversion, als auch HDR oder auch Panorama über die Metadaten abfragen lassen.

Vorgehensweise

Bereits in dem schon erwähnten Artikel [post id=2399]Bilder mit Lightroom neu bearbeiten[/post] bin ich auf die Vorteile, die diese Prozessversion bietet eingegangen.Es gibt sicherlich keine einheitliche Vorgehensweise bei der Nutzung der Prozessversion 2012, deshalb zeige ich anhand eines Video wie ich vorgehe:

Das ist auch nur ein Beispiel, wie ich bei der Mehrzahl meiner Bilder vorgehe, aber vielleicht ist es guter Anhaltspunkt.

Im Regelfall kommt man auf diese Weise mit der Bearbeitung in Lightroom hin. Bei guten Bildern gehe ich aber mit einer weiteren virtuellen Kopie hin, und bearbeite das Bild mit Hilfe der  [post id=2796]Luminanzmasken[/post]  in Photoshop. Vom Ergebnis abhängend entscheide ich dann, welche  Version ich behalte oder zur Basis weiterer [post id=2289]Bearbeitungen[/post] mache.

Fazit

Die Prozessversion 2012 hat die Notwendigkeit, Photoshop zu starten, weiter zugunsten von Lightroom verschoben und es lohnt sich definitiv, sein Archiv einmal nach weiteren lohnenden Bildern zu durchforsten.

Ein wenig schade ist nur, dass die Datenbankfähigkeiten von [post id=3256]Lightroom 6[/post] nicht mit den erweiterten Bildbearbeitungsmöglichkeiten mithalten.

Was denkt ihr? Lohnt sich das Nachbearbeiten älterer Bilder mit der Prozessversion 2012? Hinterlasst mir doch eure Kommentare und gerne auch Fragen.

ciao tuxoche

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