DJI Mavic Pro Zubehör und erstes Zwischenfazit

By | 25.Juli. 2017

Die DJI Mavic Pro ist eine fantastische Drohne und es macht einfach Spass 😉

Nach den ersten Flügen, bei denen Fotos als auch Videos aufgenommen wurden gilt es nun über das DJI Mavic Pro Zubehör und ein erstes Zwischenfazit zu sprechen.

Verlängerungsbeine

Wie schon im ersten Bericht angedeutet habe ich mir Beinverlängerung bestellt, da die Drohne ohne jegliches Zubehör sehr flach auf dem Boden liegt und es hier je nach Untergrund, z.B. bei Gras, zu Startschwierigkeiten kommen kann.

Wie man auf den Fotos sehr gut erkennen, gewinnt die Drohne dadurch doch recht gut an Bodenfreiheit und kann dadurch auch z.B. im höheren Gras starten und landen. Die 3 Teile lassen sich binnen Sekunden anbringen und das komplette Set liegt um 8,– € herum.

Aufbewahrung

Meine ursprüngliche Idee war ja, mir einen Fotorucksack zu kaufen, in dem ich sowohl die DJI Mavic als auch meine Lumix Ausrüstung unterbringen kann. Bisher habe ich leider nichts passendes gefunden, und die Drohne mit Akkus und Fernbedienung im Daypack-Teil der Rucksäcke zu legen, schien mir dann doch nicht geeignet.

DJI Mavic Pro Zubehör und erstes Zwischenfazit

Ich habe mir deshalb eine passende Tasche gekauft, in der ich neben der Drohne auch Fernbedienung, Akkus, Ladegerät und weiteres Zubehör sicher aufbewahren und transportieren kann.

Filter

DJI Mavic Pro Zubehör und erstes ZwischenfazitEin großes Problem der Optik der DJI Mavic ist das nicht abblendbare Objektiv, dass also immer mit der größten Öffnung f 2.2 operiert. Das führt dazu, dass die Belichtung des Bildes nur über die ISO und die Verschlusszeit geregelt werden kann. Da man nach Möglichkeit immer mit der niedrigsten ISO Einstellung 100 filmen/fotografieren sollte, führt dies immer zu recht kurzen Verschlusszeiten.

Die Verschlusszeiten liegen dabei oft bei 1/1000 sec. und kürzer. Während das bei Fotoaufnahmen überhaupt kein Problem darstellt, wirken Videoaufnahmen dadurch etwas abgehackter , weshalb man bei Video als Faustregel die Hälfte der Framerate belichten sollte. Dass wären dann bei 25 fps ungefähr 1/50 sec.

Solche Verschlusszeiten oder welche, die wenigstens in die Nähe kommen sind tagsüber fast nur über den Einsatz von Graufiltern hinzubekommen. Also habe ich mir von Polarpro ein Set bestehend aus 8x und 16x Graufilter sowie dem Polfilter bestellt. Bei hellerem Sonneschein wäre allerdings ein 32x Graufilter erforderlich. Die Befestigung am Objektiv ist denkbar einfach und die Filter halten auch gut 😉

Das Polfilter dient ja bekanntlich dazu, z.B. den blauen Himmel noch ein bißchen blauer zu machen und insgesamt das Bild durch das Wegfiltern von Reflexionen kontrastreicher wirken zu lassen. Der Wirkungsgrad eines Polfilters hängt von seiner Stellung zur Sonne ab und da kommen wir dann schon zum Problem. Während eines Fluges kann ich die Postion des Filters auf dem Objektiv ja nicht ändern, also sind optimale Ergebnisse nur bei vorab geplanten Flügen zu erwarten.

DNG Verarbeitung

Die Mavic kann sowohl JPEG als DNG als auch beides gleichzeitig mit 12 MPix aufnehmen, und da ziehe ich natürlich das DNG Format vor, weil man hiermit den vollen Umfang der Prozessversion 2012 in Lightroom nutzen kann.

Die DNG Dateien sind mit ca. 24-26 MB genauso wie bei den Smartphones etwas doppelt so gross wie das Auflösungsvermögen.

Bei der DSLR oder bei der Lumix werden fast immer die Lichter herunter- und die Schatten hochgezogen. Bei der Aufnahme mit der Mavic von einem Sonnenuntergang waren aber gerade das Hochziehen der Schattenbereiche Grenzen gesetzt, da diese sehr schnell bedingt durch den kleinen Sensor eine solche Vorgehensweise mit Rauschen quitieren.

Hier einmal ein Beispiel:

DJI Mavic Pro Zubehör und erstes Zwischenfazit

AEB Modus

Gerade in Bezug auf die oben genannten Beschränkungen könnte man ja auf die Idee kommen die mit HDR zu umgehen, aber der HDR bei der Mavic heisst JPEG, und das wollen wir ja nicht 😉 Es gibt aber ein AEB, allerdings ist dieser Modus auch mit unverständlichen Einschränkungen versehen.

Grundsätzlich mache ich in solche Kontrastreichen Situationen wenigstens 3 Aufnahme mit einem Abstand von 2 LW. Bei der Mavic kann ich aber nur bei der Anzahl der Aufnahmen zwischen 3 und 5 wählen und der Abstand ist fest auf 0,7 LW. Ich muss dann also schon 5 Aufnahmen machen um wenigstens in jede Richtung 1,4 LW Abstand zu erhalten.

In dem Zusammenhang ist mir dann noch aufgefallen, dass die Mavic bei automatischer Belichtung immer auch die automatische Angleichung der ISO eingestellt hat. Das führt bei Belichtungszeiten ab etwa 1/30 sec. dazu, dass die Belichtung auch durch eine Erhöhung der ISO-Einstellung geregelt wird.

DJI4 GO APP

Mit der APP lassen sich alle Funktionen der Drohne steuern und sie fungiert als Kontrollbildschirm für die Drohne. Mit dem bevorstehenden Update 4.10 gab es jede Menge Spekulationen, ob mit dem Update und der erforderlichen Zwangsregistrierung die Fähigkeiten der Mavic Pro gedrosselt werden sollten. Mittlerweile habe ich das Update durchgeführt und kann soweit keine Veränderungen feststellen.

Zwischenfazit

Die Einschränkung beim AEB Modus sollte am einfachsten zu ändern sein. Die Zubehör-Füße gleichen die Bodennähe der Drohne etwas aus und die Graufilter sind vor allem für Video wichtig.

Ein Kompromiss ist natürlich sie Sensorgröße und dass die Bilder z.B. in den Schatten kaum noch Reserven haben. Ansonsten aber macht das Teil einfach nur Spass.

ciao tuxoche

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