Diese Woche war es wieder richtig heiß und ein Ende der sehr hohen Temperaturen nicht in Sicht 🙁

In dem Artikel dieser Woche ging es um das DJI Mic Mini, das ich nun seit mehr als einem halben Jahr besitze. Es handelt sich um ein recht unkompliziertes und dazu noch relativ preisgünstiges Set aus Funkmikrofonen, das vor allem dadurch hervorsticht, dass es wirklich einfach einzurichten und zu bedienen ist.
Das Set besteht aus zwei Mikrofonen und einem Empfänger, der über ein entsprechendes Kabel mit der Kamera verbunden wird. Darüber hinaus ist per Bluetooth auch eine Verbindung der Mikrofone beispielsweise mit einem MacBook Pro oder der Osmo Pocket 3 problemlos möglich.
Im Gegensatz zu den Mikrofonen, die mit der Osmo Pocket 3 geliefert werden, verfügt das DJI Mic Mini allerdings nicht über eine 32-Bit-Float-Aufnahme. Das bedeutet, dass man – so wie es früher üblich war – die Lautstärke vor der Aufnahme etwas einpegeln muss. Das hört sich allerdings schlimmer an, als es in der Praxis ist, und lässt sich zumindest in kontrollierten Umgebungen, wie beispielsweise hier im Studio für YouTube-Videos, innerhalb weniger Augenblicke erledigen.

Als zusätzliche Sicherheit bietet DJI beim Mic Mini die Möglichkeit, eine zweite Tonspur mit reduzierter Lautstärke aufzunehmen. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn lediglich ein Mikrofon für Monoaufnahmen verwendet wird und nicht beide Mikrofone gleichzeitig im Einsatz sind.
Die 24-Bit-Aufzeichnung empfinde ich dabei keineswegs als Einschränkung. Gerade für YouTube-Videos lässt sich diese Kombination sehr unkompliziert einsetzen. Was allerdings fehlt, ist ein Eingang mit einem entsprechenden Klinkenstecker, an den sich – wie beispielsweise beim DJI Mic 2, das der Osmo Pocket 3 beiliegt – ein Lavaliermikrofon anschließen lässt. Das ist beim Mic Mini leider nicht möglich.
Ich hatte zunächst die Version ohne Ladeschale gekauft, später aber die Ladeschale separat nachbestellt. Dadurch ist nun alles kompakt in einem Gehäuse untergebracht. Außerdem werden sowohl die Mikrofone als auch der Empfänger über die integrierten Kontakte gleichzeitig geladen.
Insgesamt bin ich von diesem Mikrofon beziehungsweise diesem Mikrofonset angenehm überrascht, insbesondere was die Qualität der Aufnahmen betrifft.

Außerdem gibt es Neuigkeiten von Skylum. Das Unternehmen hat seine Summer-Sale-Aktion mit entsprechenden Rabatten bis in den Juli hinein verlängert. Dadurch kann man derzeit ohne Weiteres zu einem preisgünstigen RAW-Konverter mit KI-Unterstützung greifen. Selbstverständlich könnt ihr zunächst eine Testversion herunterladen oder über den folgenden Link eine vergünstigte Version für macOS oder Windows erwerben.

Vor einigen Wochen hatte ich außerdem über das Ugreen Revodok berichtet, das mir sehr gut gefallen hat und das ich auch weiterhin verwenden werde. Allerdings hatte ich mit dem angeschlossenen Thunderbolt-Laufwerk beziehungsweise dem Ugreen-Gehäuse kleinere Probleme. Insbesondere meldete mein MacBook gelegentlich, dass das Laufwerk nicht ordnungsgemäß entfernt worden sei. Das deutete darauf hin, dass die Verbindung kurzfristig unterbrochen wurde und das Laufwerk dadurch nicht korrekt eingebunden war.
Zunächst vermutete ich, dass die derzeitigen hochsommerlichen Temperaturen dafür verantwortlich sein könnten. Eine Messung ergab jedoch an der Oberfläche des Geräts lediglich Temperaturen von etwa 52 bis 53 Grad Celsius. Für elektronische Bauteile stellt das in der Regel kein besonderes Problem dar.

Mittlerweile habe ich jedoch die eigentliche Ursache gefunden. Das originale Thunderbolt-Kabel sitzt in dieser Kombination nicht ganz so stramm wie andere Kabel. Es ist zwar nicht wirklich locker, sorgt aber gelegentlich für kurze Kontaktunterbrechungen. Deshalb habe ich mir inzwischen ein weiteres Thunderbolt-4-Kabel besorgt und angeschlossen. Seitdem läuft das Laufwerk ohne Probleme und auch ohne zusätzliche Kühlung.
Abschließend möchte ich über den Stand der Probleme mit meinen Windows 11 Lizenzen über VIP-CDKey berichten. Zwar hat sich die Firma gemeldet und konnte angeblich mein Problem nicht verstehen . Man hat mir einen Discount angb eoten, was bedeutet hätte, dass ich wieder für eine odfer mehrere Liznenzen bezahlen müsste.

Leider stellte sich heraus, dass sich die vorhandenen Windows-11-Schlüssel nicht mehr zur Aktivierung verwenden lassen. Ich habe den Händler bereits kontaktiert und bin nun gespannt, wie auf die Tatsache reagiert wird, dass sich Windows 11 mit den gelieferten Schlüsseln nicht aktivieren lässt.
Also knapp 80,– € in den Sand gesetzt. Aus meiner Sicht kann ich daher vor VIP-CDKey nur warnen, denn scheinbar werden nicht nur OEM Lizenzen hier verkauft. Wer da einen guten Tipp für OEM Lizenzen hat, kann hier gerne kommentieren.
Alles in allem wieder sehr ereignisreiche Woche. Ich hoffe dass euch die Artikel gefallen und freue mich auf eure Fragen und Kommentare.
ciao tuxoche
