Ein kritischer Blick auf den DJI Pocket 2 Teil 2

Von | 6.Juli. 2021

Im ersten Teil hatte ich die Ausstattung und den Lieferumfang beschrieben und jetzt im 2. Teil geht es um die Ergebnisse aus der Praxis.

Ich habe zu meinen ersten Erfahrungen mit der DJI Pocket 2 einmal ein Video aufgenommen:

Bedienung

Es ist dem Benutzer überlassen, ob den DJI Pocket 2 über ein Smartphone bedient oder Änderungen der Einstellungen am Gerät selbst vornimmt. Beides ist möglich und auch ohne Smartphone lässt sich die kleine Kamera gut einstellen.

Ein kritischer Blick auf den DJI Pocket 2 Teil 2

Einige Funktionen wie z.B. Panorama oder Timelapse funktionieren natürlich nur mit dem Smartphone.

Fotos

Die DJI Pocket 2 kann Fotos in JPEG mit 16 MP aufnehmen. Stellt man den Pro Modus ein, dann kann man sogar zwischen JPEG und DNG Format wechseln. Letzteres läßt sich dann in vielen Programmen und Apps verarbeiten.

Ein kritischer Blick auf den DJI Pocket 2 Teil 2

Hier ein Vergleich der Pocket 2 Kamera mit einem iPhone. Bei beiden wurde DNG ausgewählt und ich habe versucht, den Ausschnitt anzugleichen, da ja die Pocket 2 mit einem 20mm Objektiv sehr viel weitwinkeliger unterwegs ist.

Ein kritischer Blick auf den DJI Pocket 2 Teil 2Schärfe in der Mitte bei der Pocket 2 ist recht gut, auch wenn sie nicht an ein iPhone herankommt. Am Rand fällt allerdings die Pocket 2 sehr stark ab. Aber sie ist eben eher einer Videokamera.

Die Option im Fotobereich auf die 64 MP umzuschalten kann man sich getrost sparen. Man erzeugt nur größere Dateien, die aber keinesfalls mehr an Details zeigen, eher im Gegenteil.

Video

Ein kritischer Blick auf den DJI Pocket 2 Teil 2Im Videobereich ist die Qualität allerdings für die kleine Kamera sehr gut. Die Kamera meistert 4K bis maximal 60 Bilder/Sekunde. Die Qualität der Aufnahmen geht bei 4K und 25 Bilder/Sekunde immerhin bis ungefähr 85 MBit/Sekunde.

Die Schärfe ist sehr gut. Natürlich ist aufgrund des kleinen Sensors keine Trennung zwischen Vorder- und Hintergrund zu erwarten.

Auch hier gibt es Einstellung zwischen Hi-Quality und Battery Saver Modus. Letzterer soll Videos mit geringer Qualität erzeugen. Ich habe allerdings keine Unterschiede in der Qualität feststellen können, so dass ich mir überlege, den Battery Saver Modus als Standard zu setzen.

Audio

Ein kritischer Blick auf den DJI Pocket 2 Teil 2Der DJI Pocket 2 verfügt über 4 eingebaute Mikrofone, die so im Gehäuse angeordnet sind, dass ein Kreis geschlossen wird. Die Qualität der eingebauten Mikrofone ist sehr gut. Vor allem wenn man draußen filmt, benötigt man nicht wirklich zwingend ein anderes Mikrofon.

Dazu kann man das Eingangslevel der Mikrofone in 3 Stufen anpassen. wobei sich die mittlere und in Ausnahmefällen die höchste Stufe als geeignet erwiesen haben. Hilfreich ist auch, dass man die Mikrofone auswählen kann, also alle oder nur die vorderen oder hinteren Mikrofone.

Fazit

Der DJI Pocket 2 ist eine hervorragende Videokamera und Vlogging Kamera. Klein und leicht und durch den eingebauten Gimbal auch stabilisiert. Für Fotos ist sie leider nicht so gut zu gebrauchen, da ist selbst ein Smartphone besser.  auch die 64 MP Auflösung kann man m.E. getrost vergessen, man erreicht nur größere Dateien.

Ein kritischer Blick auf den DJI Pocket 2 Teil 2

Die Videoqualität ist dafür allerdings hervorragend. Trotzdem ist die DJI Pocket 2 ein realtiv teures Paket und wer entweder mit 1080p leben kann oder bereits ein Smartphone besitzt, dessen Selfie-Kamera 4K aufnehmen kann, sollte die Anschaffung der DJI Pocket 2 gut abwägen.

Was haltet ihr von der DJI Pocket 2? Hinterlasst mir doch eure Kommentare/Meinungen.

ciao tuxoche

 

 

 

 

 

2 Gedanken zu „Ein kritischer Blick auf den DJI Pocket 2 Teil 2

  1. Michael Hentsch

    vielen Dank für den Bericht – das Gerät bleibt auf meiner Wunschliste 😉 Im Vergleich mit dem Iphone wirken die Farben des DJI etwas blasser – wer ist den „echter“ an den wirklichen Farben von den Zwei?

    LG

    1. Peter Beitragsautor

      Hallo Michael
      Die Clips mit der DJI wurden teilweise mit der Cine-D Einstellung gedreht. Das iPhone ist schon wie soll ich sagen “bunter”, aber selbst mit Normal Einstellung wirken die Farben der DJI nicht überzogen. Aber vielleicht mach ich da mal einen weiteren Vergleich

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