Wochenrückblick 26-2026 und diese Woche war die extreme Hitze nicht nmehr da, angenehme Sommer Temperaturen, aber die Hitze soll ja wiederkommern 🙁

In dem Artikel dieser Woche ging es um das Juni-Update von Adobe. Das Juni-Update, also die Version Lightroom Classic 15.4, wurde sogar kurzfristig für ein paar Tage von Adobe selbst zurückgezogen, weil es bei einer neuen Funktion offenbar einen schwerwiegenden Bug gab. Deshalb konnte ich das Juni-Update erst mit der später bereitgestellten Version 15.4.1 ausprobieren.
Neben den üblichen Verbesserungen bei der Unterstützung neuer Kameras und Objektive gibt es eine Duplikatsuche. Diese betrachte ich allerdings als eine Suche mit Einschränkungen, weil hier tatsächlich nur Bilder gefunden werden, die vollkommen identisch sind. An dieser Stelle finde ich die von Excire beziehungsweise Excire Foto angebotene Duplikatsuche deutlich effizienter, da man dort festlegen kann, wie stark Bilder voneinander abweichen dürfen, um trotzdem als Duplikate erkannt zu werden.

Was Adobe jedoch wirklich verbessert hat, ist die KI-basierte Motiverkennung. Diese arbeitet jetzt wesentlich präziser, insbesondere bei feinen Details. Das lässt sich beispielsweise an einzelnen Blättern von Bäumen oder an Haaren bei Porträts sehr gut erkennen. Gerade wenn man statt der Personenerkennung die Motiverkennung zum Maskieren verwendet, liefert sie deutlich bessere Ergebnisse.

Folgerichtig gibt es nun auch eine erweiterte Suche nach KI-Metadaten. Damit lassen sich sowohl normale Suchabfragen als auch Smart-Sammlungen erstellen. Das könnte insbesondere dann hilfreich sein, wenn man KI-gestützte Bearbeitungen später gezielt aktualisieren möchte.

Daneben gibt es noch weitere Neuigkeiten rund um Adobe. So hat Adobe den Hersteller Topaz Labs übernommen, um zusätzliche Möglichkeiten für Upscaling und Rauschreduzierung in die eigenen Programme zu integrieren. Topaz Labs war in letzter Zeit allerdings bereits durch die Umstellung auf ein Abomodell sowie durch die deutliche Preiserhöhung für die Apps in die Kritik geraten. Außerdem waren einige Funktionen der letzten Lightroom-Classic-Versionen zwar bereits als Plug-in oder Modell auswählbar, funktionierten jedoch abhängig vom jeweiligen Abo nicht immer zuverlässig.
Außerdem hat Leica die SL3-P vorgestellt. Diese basiert im Wesentlichen auf dem Sensor und teilweise auch auf den Fähigkeiten der Panasonic Lumix S1R II. Es handelt sich um eine Kamera mit einem 44-Megapixel-Sensor, die Leica allerdings zu einem Preis von knapp 6.500 Euro anbietet.

Die Kamera wartet natrülich ebenfalls mit den Videofähigkeiten wie 8K Video und anderen Dingen auf.
Eine weitere Neuigkeit aus der Fotowelt ist, dass Panasonic einige Objektive aus dem Micro-Four-Thirds-Bereich nicht mehr produziert. Betroffen sind das 25 mm f/1.4, das besonders zur G9 beliebte Kitobjektiv 12–60 mm f/2.8–4 sowie das Porträtobjektiv 42,5 mm f/1.7.

Das sollte allerdings kein Zeichen für ein mögliches Aus des Micro-Four-Thirds-Systems bei Panasonic sein. Gerade für diese klassischen Brennweiten – sowohl im Bereich der 50-mm-Normalbrennweite als auch bei den Porträtobjektiven – gibt es derzeit noch genügend Alternativen innerhalb des MFT-Systems, insbesondere von Olympus.
Und eine gute Nachricht, Sklyum hat den Sale biz zum 07. Juli verlängert. Also er Luminar Neo noch erwerben möchte, hat im Rahmen des Summer Sales, der noch bis zum 30. Juni läuft, weiterhin die Möglichkeit, mit dem Rabattcode TUXOCHE20 einen Preisnachlass von 20 Prozent zu erhalten.
Alles in allem wieder sehr ereignisreiche Woche. Ich hoffe dass euch die Artikel gefallen und freue mich auf eure Fragen und Kommentare.
ciao tuxoche
