Viele von uns nutzen mittlerweile für die Speicherung von Dateien, insbesondere sicherlich auch bei Fotos eine Cloud. Damit stehen die Dateien Fotos und so weiter, dann auf allen Geräten zur Verfügung für die entsprechende Clients für die Cloud gibt.
Einleitung

Aber ich hoste ja bekanntermaßen die Nextcloud Instanz selbst hier auf meiner Proxmox virtuellen Umgebung. Zusätzlich habe ich aber auch noch im Rahmen eines Microsoft Office Lizenz, eine OneDrive Cloud mit einem Terabyte Speicherplatz .Andere Cloud Systeme wie Dropbox und so weiter die in der kostenlosen Version nur zwischen fünf und 10 GB anbieten, habe ich zwischenzeitlich aufgegeben.
Wenn man aber sowieso einen Server laufen hat, ist die Einrichtung der jeweiligen Clients auf den verschiedenen Systemen zwar kein Problem. Jedoch hat man auf jedem System einen Client laufen, und dann werden die Daten aus der Cloud hier synchronisiert.
Während das bei der NextCloud die ich hier benutze im Schnitt 10-15 GB nicht so sehr das große Problem ist ist dies bei der OneDrive Cloud, die ich immerhin mit zwischen 150 und 200 GB Belege eigentlich verschwendeter Speicherplatz.
Ich habe dazu mal ein Video aufgenommen:
NextCloud und Onedrive
Bei Nextcloud kommt noch hinzu, dass insbesondere unter Windows die so genannten virtuellen Dateien nie so richtig funktionieren und immer Probleme machen, so dass man hier pro Client und hier reden wir dann über Windows Linux und auch MacBook Client den entsprechenden Speicherplatz vorhalten muss.
Da ich aber sowieso einige Netzlaufwerke über Samba betreibe was liegt da also näher diese Cloud Dienste innerhalb des internen Netzes auch einmalig mit dem entsprechenden Speicherplatz zur Verfügung zu stellen.

Für Nextcloud gibt es für Linux, einen nativen Client und für um bei dem Beispiel zu bleiben. OneDrive gibt es bei Github ein entsprechendes Projekt, mit dem die verschiedenen Linuxsysteme ebenfalls den Inhalt der OneDrive Cloud synchronisieren können.
Die Installation und Konfiguration des NextcloudCMD Clients sehr einfach ist, da in den meisten Distributionen beziehungsweise den entsprechenden Paketverwaltungen vorhanden ist.
Onedrive
Bei OneDrive ist es ein klein wenig komplizierter, aber dank der ausführlichen Dokumentation des Einrichtungsprozesses auf Github ebenfalls kein Problem.
Die einzige Erfahrung, die ich gemacht habe, dass es sinnvoll sein kann, wenn man schon einen größeren Teil des Cloud Speicherplatzes auf OneDrive belegt hat, diesen von einem Windows Client zu sichern und diese Sicherung auf den Linux Client zurück zu spielen. Ich hatte zumindestens bei der Erstsynchronisation jede Menge Fehlermeldung, dass die Kommunikation mit Microsoft OneDrive nicht möglich gewesen wäre.

Ist diese Einrichtung allerdings gelungen und auch die erste Synchronisation hat man lediglich einen Server auf dem dann Nextcloud und in diesem Falle OneDrive Cloud Inhalte synchronisiert werden. Und man kann diese Inhalte dann am einfachsten für alle per Samba zur Verfügung stellen, so dass auch selbstverständlich Windows Client Linux Client als auch Macsysteme Zugriff darauf erhalten können.

Dann muss man sich nur entscheiden, ob man bei OneDrive mit der Monitor Option arbeitet und im Falle von Nextcloud sich ein kleines Script erstellt, dass alle paar Minuten nachschauen, ob es etwas zu synchronisieren gibt. Dies kann man mit Zeitablauf definieren oder mit der mit dem Tool inotifywait.
Fazit
In jedem Fall habe ich so meine Cloud Speicher ein System zur Verfügung gestellt, und der Platz wird genau einmal benötigt. Die einzige Ausnahme hier vor, die ich mache, ist beim MacBook Pro Weil man hier die Daten auch schon mal benötigt selbst dann wenn man keinen Zugriff auf das heimische Netz mehr hat.
ciao tuxoche
