4 (5) Tools um HDR Bilder zu realisieren

By | 4.August. 2015
Artikel aktualisiert am 07.08.2015

Wenn euch der Titel vielleicht bekannt vorkommt, dann habt ihr Recht, ich habe einen fast gleichen Titel vor mehr als 2 Jahren verwendet 😉

Einleitung

4 (5) Tools um HDR Bilder zu realisieren

Im damaligen Artikel hatte ich einmal Photoshop,Photomatix und SNS-HDR zur Erzeugung von HDR Fotos gegenübergestellt. In der Zwischenzeit habe ich so einiges über HDR hier im Blog geschrieben.

In dem heutigen Artikel soll es solche Tools gehen, die sich aus Lightroom heraus direkt aufrufen lassen und preislich im Rahmen liegen und die ich regelmäßig benutze. Trotz der mittlerweile günstigen Lightroom CC/Photoshop Angebote fällt da für mich Photoshop raus, weil ich es für HDR de facto nicht einsetze.

Tools

Neben Lightroom 6, dass ja mittlerweile ebenfalls über eine HDR Funktionalität verfügt, wären da..

Lightroom, wenn man es sowieso hat, wäre dann für HDR kostenlos oder besser verursacht keine zusätzlichen Kosten. SNS-HDR Lite ist genau wie dazugehörige Plugin ebenfalls kostenlos verfügbar. Das LR/Enfuse Plugin ist Donationware, d.h. der Entwickler erwartet eine geringe Spende, so dass man diese Kombination, die sich auch für Stacking eignet, für ein paar Euro haben kann. Der preisliche Ausreisser ist damit Photomatix, dass 70,– € Kosten verursacht. Wenn man auf die Plugin Vorzüge verzichten kann, dann würde auch Photomatix Essentials gehen, dass lediglich 29,– € kostet.

Vergleich

Ich habe mit den verschiedenen Tools einmal ein HDR aus einer Belichtungsreihe mit 3 Aufnahmen und mit 7 Aufnahmen erzeugt, und die wesentlichen Bildteile hier einmal gegenübergestellt.

4 (5) Tools um HDR Bilder zu realisierenVon links nach rechts haben wir hier SNS-HDR,Photomatix,Photomatix 32-Bit,Lightroom 6 und LR/Enfuse.

Und hier noch ein Vergleich mit einer Belichtungsreihe mit 5 Belichtungen:

4 (5) Tools um HDR Bilder zu realisieren

Die Unterschiede bei der Farbe aber auch hinsichtlich der Schatten sind deutlich zu sehen. Trotzdem sind gerade bei einem an sich neutralen Motiv, wie in dem Fall der Abtei Brauweiler, die Unterschiede in den Ergebnissen ohne entsprechende Korrekturen so marginal, dass man sich das Tool aussuchen sollte, dass am besten in seinen Workflow passt. Lediglich die Photomatix 32 Bit Variante lässt die Schatten so dunkel, dass man nach entsprechender Korrektur (durch -Hochziehen der Schatten) teilweise schon unnötiges Rauschen riskiert.

Auch die Unterschiede bei der Farbstimmung bei dem Sonnenuntergangsfoto sind zwar evident, allerdings sind die in der weiteren Bearbeitung durchaus korrigierbar. Trotzdem bleibt für mich SNS-HDR der Favorit, weil es bei den meisten Motiven ein recht neutrales HDR erzeugt, über die übertriebenen Bonbon Farben.

Fazit

Alle Tools erzeugen recht neutrale HDR, die Unterschiede liegen im wesentlichen im Komfort bei der Bedienung bzw. bei den optionalen Beeinflussungsmöglichkeiten. Ich bleibe bei SNS-HDR mit dem zugehörigen Plugin, und seltener bei der Photomatix Option.

Wie sehr ihr das, welches Tool bevorzugt ihr für HDR Aufnahmen? Lasst es mich wissen oder schreibt eure Erfahrungen in die Kommentare. Ich freue mkch.

ciao tuxoche

 

One thought on “4 (5) Tools um HDR Bilder zu realisieren

  1. winfried

    Ich mache extrem selten HDR Bilder, statistisch gesehen vielleicht 1/Jahr, deswegen kam/kommt für mich nie ein Programm in Frage, dass etwas kostet.
    Durch Zufall stiess ich vor gefühlten Ewigkeiten (2007 oder so) auf das Traumflieger DRI Tool : http://www.traumflieger.de/desktop/DRI/dri_tool.php
    macht nicht mehr als Bilder verrechnen, keine Möglichkeiten Einfluss aufs Tonmapping zu nehmen, funktioniert trotzdem verblüffend gut, bzw. für meine Ansprüche wars gut genug ;-}
    Für Windows Flüchtlinge/Linuxumsteiger, das Programm läuft auch unter Wine/Linux, wobei es da aber interessantere Alternativen gibt.
    FotoXX, eine Bildverwaltung/Bearbeitung aus dem Mittelfeld kann u.A. auch HDR und Stacking

    So wie unter Windows Photoshop als Allheilmittel gepriesen wird, kann man unter Linux natürlich auch alles mit Gimp totschlagen, aber das muss nicht sein. Nun Gimp mag ich wie ich schon Photoshop mochte … ich ziehe Alternativen vor, generell, aus Prinzip 🙂

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