Lohnt sich die Optimierung von HDR Aufnahmen

By | 18.November. 2014
Artikel aktualisiert am 22.11.2014

Die HDR Aufnahmetechnik dient ja in erster Linie dazu, große Belichtungsunterschiede zu überbrücken, z.B. zwischen einem Aussenbereich und innenliegenden Teilen der Aufnahme. Jetzt stellt sich die Frage, ob es besser ist, die Einzelaufnahmen vorher zu entwicklen und dann erst das HDR Bild zu erzeugen, oder ob es keine Rolle spielt.

Einleitung

Ich habe hier in meinem Blog schon mehrfach HDR Tools vorgestellt, mit teilweise unterschiedlichen Ergebnissen. In der Regel macht man ja 3 oder sogar 5 Aufnahmen mit einem Abstand von 1 oder 2 Belichtungsstufen, die dann später mit SNS-HDR oder Photomatix zusammengesetzt werden.

Anwendung

Was man in jedem Fall tun sollte, ist die Aufnahmen entwickeln, also z.B. hinsichtlich der Objektivkorrekturen usw. und dann nach 16-Bit Tiff exportieren, die dann als Grundlage für das HDR Bild dienen. Wenn man seine Bildbearbeitung auf Lightroom ausgerichtet hat, würden ansonsten wertvolle Informationen bereits verloren gehen.

Viele der Tools so auch SNS-HDR und Photomatix bieten an, direkt die entsprechenden RAW Dateien als Grundlage zu nehmen. Dann verliert man einerseits bereits in Lightroom oder Photoshop vorgenommene Korrekturen und da die meisten hinsichtlich der RAW Bearbeitung auf dem kostenlosen Tools dcraw beruhen, kann es auch sein, dass die aktuelle Kamera nicht unterstützt wird.

Um es gleich vorweg zu sagen, ich bevorzuge die Aufnahmen vorher anzupassen, obwohl die Unterschiede je nach Aufnahmesituation relativ gering sind.

Ergebnisse

HDR-600

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der einzige Unterschied zwischen den Bildern ohne Optimierung und direkt von den RAW Files ist, das in Lightroom schon die Objektiv-Korrekturen angewandt wurden, weil das bei mir schon während des Importes der Bilder geschieht.

Die Unterschiede sind relativ marginal, und den Unterschied in der Farbe bekommt man durch die nachträgliche Bearbeitung des resultierenden TIFF-Files auch in den Griff.

Fazit

Trotzdem hat sich die Optmierung auch hier bewährt, weil das Bild mit der vorgenommen Bearbeitung doch im Bereich der Wolken ein bisschen mehr an Zeichnung aufweist. Letzteres gibt auch mehr an Reserven für die spätere (Weiter-)Verarbeitung.

Wie denkt ihr über die (geringen) Unterschiede? Vorher optimieren oder direkt vom RAW das HDR erzeugen und später weiterverarbeiten. Schreibt es doch bitte i die Kommentare, ich freue mich drauf, genauso wie auf eure Fragen.

ciao tuxoche

 

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