Google+ und Circloscope

Von | 6.Mai. 2014

Manch einer von uns hat ja ein Google+ Profil und teilt in verschiedenen Communities seine Beiträge, Fotos oder Videos. Mit der Zeit fängt man dann an Personen, deren Beiträge man interessant findet einzukreisen, und wenn die Interessen gegenseitig sind, wird man auch zurück gekreist.

Google+ und CircloscopeMan unterteilt dann vielleicht seine Kreise in Kategorien Familie, Freunde und Bekannte und dann weiter vielleicht nach thematischen Bezügen.

Oder man organisiert seine Kreise so, daß sie z.B. nur Personen enthalten denen man nur folgt oder auch solche, die einen selbst auch eingekreist haben.

Möchte man, das die eigenen Beiträge ein gewisses Publikum erreichen, dann posted man seinen Beitrag öffentlich und/oder in die passende Community. Möchte man aber auch eine gewisse Resonanz, dann hilft einerseits sicherlich, das die geposteten Beiträge von einer hohen Qualität sind oder von relativ außergewöhnlichen Dingen berichten.

Resonanz äußert sich in Kommentaren oder gegebenen +1 oder das jemand den eigenen Beitrag so gut findet, dass er den Beitrag erneut teilt. Mit steigender Qualität der Beiträge wird sich auch die Anzahl der Personen erhöhen, die einem folgen. Das geht allerdings aufgrund der Masse der Beiträge relativ langsam, also kommt man um das sogennante Circle Sharing nicht herum.

Google+ und CircloscopeBeim Circlesharing werden typischerweise 500 Personen (das ist auch die max. Grenze) als Kreis weitergegeben, die man dann zu seinen eigenen Kreisen hinzufügen kann. Wenn der Kreis zu seinen eigenen Interessen passt, werden ein Teil dieser Personen uns ebenfalls einkreisen, ein anderer Teil aber nicht.

Google hat aber eine Begrenzung auf 5000 Personen, die man in den eigenen Kreisen haben darf. Diese Begrenzung zwingt einen fast dazu, diejenigen Personen von denen man nicht zurück gekreist wurde, irgendwann einmal wieder aus den eigenen Kreisen zu entfernen.

Hier kommt nun Circloscope ins Spiel, ein Addon für den Chrome Browser, mit dem man seinen Kreise managen kann. Mit diesem Tool kann man seine Kreise nach bestimmten Kriterien filtern, so z.B. danach, ob Personen, die man selbst hinzugefügt hat, nach einer gewissen Zeit uns auch folgen. Das geht sogar soweit, dass man z.B. danach filtern kann, wann bestimmte Personen zuletzt einen Beitrag auf Google+ geposted haben. Damit kann man vielleicht inaktive Personen herausfinden und diese entweder aus bestimmten Kreisen oder all seinen Kreisen entfernen.

Circloscope funktioniert recht gut, hat allerdings 2 Nachteile. Bei einer Filterung nach letzter Aktivität kann das Laden der Profile je nach Anzahl ganz schön lange dauern, aber man kann währenddessen weitersurfen.

Der entscheidenden Nachteil möchte aber hier nicht verschweigen. Möchte man mit dem Tool eine größere Anzahl von Personen z.B. entweder entfernen oder hinzufügen, dann benötigt man die Premium Version, die mit 47 US$/Jahr zu Buche schlägt. Das ich wie ich finde schon ein heftiger Preis.

Bis auf die 2 Nachteile verrichtet das Tool allerdings seine Arbeit. Wie sind eure Erfahrungen oder wie verwaltet ihr eure Kreise auf Google+. Über Kommentare/Anregungen und auch Hinweise auf andere Tools würde ich mich sehr freuen.

ciao tuxoche

[tags]Google+,Circloscope[/tags]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.