Grafische Copyright Hinweise mit dem Mogrify Plugin

By | 11.März. 2014
Artikel aktualisiert am 21.05.2016

In dem heutigen kleinen Artikel geht es darum, grafische Copyright Hinweise mit dem Mogrify Plugin in seine exportierten Bilder zu plazieren, und diese auch noch möglichst dezent unterzubringen.

Im Gegensatz zu meinem Artikel Rahmen mit Mogrify, wo der Hinweis auf die Webseite außerhalb des eigentlichen Bildes im weißen Rahmenbereich plaziert war, geht es bei der jetzigen Anforderung darum, Hinweise auf Copyright und die Webseite innerhalb des eigentlichen Bildes zu plazieren.

peter-marbaise

Ausgangspunkt war mein Name mit der von mir geliebten Schrift Ellianarelle’s Path, die man kostenlos herunterladen kann. Dieser Schriftzug wurde mit Photoshop vor einen transparenten Hintergrund gesetzt, damit im späteren Foto nur der Schriftzug zu sehen ist und kein häßlicher weißer Block.

Anstatt eines Schriftzuges könnte es sich hierbei auch um ein Logo oder dergleichen handeln. Schriftzug oder Logo mit transparenten Hintergrund wird als PNG-Datei gespeichert

Für den Hinweis auf die Webseite habe ich mir überlegt, diese in einer weißen Schrift zu erstellen, allerdings kann ich jetzt hier kein Beispiel zeigen, weil weiße Schrift auf transparentem Hintergrund, da sieht man nicht viel ;-), allerdings hinterlege ich mal die entsprechende PSD-Datei als Anhaltspukt für eigene Experimente.

Mit den beiden Grafiken kommt jetzt das Mogrify-Plugin ins Spiel. Als Basis kommt wieder die Kombination aus schwarzem Rahmen unmittelbar um das Bild und ein weiterer, weißer Rahmen drum herum zum Einsatz.

Grafische Copyright Hinweise mit dem Mogrify Plugin

 

 

 

 

 

Dann kommen bei den Wasserzeichen die beiden Grafiken zum Einsatz. Der Hinweis auf die neue Url kommt in die rechte Ecke unten. Über die Parameter horizontaler/vertikaler Einzug kann hier pixelgenau der Versatz angegeben werden. Wichtig ist jetzt noch der Überblendmodus Lineares Licht der dafür sorgt, das die weiße Schrift auch auf hellem Hintergrund gut sichtbar ist. Wünschenswert wäre es jetzt noch, wenn man bei dieser Überblendung noch die Deckkraft regeln könnte, aber geht bei den grafischen Wasserzeichen leider nicht.

Grafische Copyright Hinweise mit dem Mogrify Plugin

 

 

 

 

 

Als letztes fügen wir noch mit dem Punkt „Text Annotations“ in den weißen Rahmen die Exif Daten ein.

Grafische Copyright Hinweise mit dem Mogrify Plugin

Hier wird das Kameramodell, Verschlusszeit, Blende, ISO, Brennweite und Objektiv eingefügt.

 

Hier können wir übrigens die Deckkraft angeben, das muss jeder nach seinem Geschmack einstellen, ich habe hier 70% eingestellt. Und so sieht dann das Ergebnis aus:

Grafische Copyright Hinweise mit dem Mogrify Plugin

 

 

 

 

 

 

 

Ruhig mal drauf klicken, dann sieht man das größere Original. So benutze ich das auf meinem Foto-Blog und mittlerweile auch für meine Veröffentlichung auf flickr, das sich mogrify auch innerhalb des flickr Plugins anwenden lässt.

Mogrify ist ein mächtiges und sehr flexibles Tool, mit dem man alle möglichen Manipulationen am oder um das Bild herum vornehmen kann. Jeder muss da seine eigen Vorstellungen entwickeln und umsetzen, ich wollte nur Anstösse geben.

Ich hoffe, euch hat der Artikel gefallen, dann hinterlasst mir doch eure Kommentare/Anregungen oder stellt mir auch gerne Fragen.

ciao tuxoche

Download: PSD-Datei

[tags]Lightroom,Lightroom Plugins, Mogrify, Imagemagick,Rahmen,flickr[/tags]

9 thoughts on “Grafische Copyright Hinweise mit dem Mogrify Plugin

  1. Oli

    Hallo Peter,

    naja DB aufsetzen auf Linux ist ja auch nicht mehr so schwer, bald werden die Docker-Distros kommen und das per Point-and-click ermöglichen auf jedem Home-NAS 😉

    Was Darktable betrifft entwickeln die Leute das Programm ja nur für sich, kommt eben darauf an, ob man Marktführer werden will, oder nur ein Tool haben will, das für einen selbst funktioniert.

    Was die Dominanz von Mac/Win und Adobe betrifft, hast Du natürlich recht.

    Aber was die Adobe-Leute da machen ist auch Mist, komplexe Bloatware voll mit Bugs, miserable Integration der Suite (siehe Redundanz zwischen Lightroom/Bridge/Camera Raw, PDF und Texte in Photoshop vs. Acrobat/InDesign usw.) – gut ist anders. Wenn da halt ein wirklicher Konkurent wäre … selbst Corel (von denen ich noch nie viel hielt) setzen ja mittlerweile auf Photoshop-Plugins 😉

    Lediglich paar „kleine“ Nischen-Tools können sich da vielleicht hervortun, wie PTGui, Zerene Stacker, Agisoft PhotoScan, Pix4D … fallen Die noch welche ein sonst?

    Aber die werden höchstens aufgekauft, die Suite dann noch redundanter, aufgeblasener und zersplitterter… fürchte ich.

    Beste Grüße & gn8 bis die Tage,
    Oli

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    1. Peter Post author

      Hallo Oli,

      DB auf Linux ist nicht schwer, klar, aber Linux Anwender sind eine kleine Truppe ;-). Zu Adobe so schlecht finde ich jetzt die Suite nicht, ich habe die CS6. NischenTools PTGui/Pano2VR benutze ich regelmäßig, Zerene Stacker habe ich mal probiert, dann fällt mir noch SNS-HDR oder Photomatix ein. Und mit dem aufgeblasen gebe ich dir Recht, die HDR und die Panofunktionen in LR6 hätte man sich sparen können 😉

      Reply
  2. Oli

    Hallo Peter,

    schmökere seit ein paar Tagen hier durch Deinen Blog und habe schon manche wertvolle Anregung gefunden. Das was Du so zu Lightroom, Panoramas, Tethered Shooting, Focus Stacking & Co. schreibst sucht wirklich seinesgleichen, ganz fettes Lob!

    Großartig vor allem dieser Hinweis hier, ein Plugin das Metadaten ins Bild bringt kommt mir gerade recht, suche sowas schon lange, da ich viel technische Fotografie und Mikroskopfotografie mache, aber nicht nur.

    Ich habe nun auch gelernt, was „Oche“ ist (ich hätte es für die Abwurfstelle beim Darts gehalten 😉 ), Tux kannte ich auch schon vorher sehr gut :-). Open Source rulez!

    Ich wünsche Dir, daß auch Deine Screencasts auf YouTube so poplär werden, wie sie es verdient haben! Drei Daumen hoch!!!

    Damit es jetzt nicht zu schleimerisch wird, noch eine Brise Kritik, besser gesagt Anregungen: Dein Website-Icon hat nicht Deine Lieblingsschrift Ellianarelle’s Path, passt überhaupt nicht zu Deinem „Peter Marbaise“ Logo und sieht echt krass nach 90ies aus… corporate design fail…

    Ein paar Bilder fand ich persönlich auch etwas über-editiert in den Kontrasten und zu „quietschig“ in den Farben, aber dabei habe ich mich auch schon erwischt, und ist natürlich alles -wie Du ganz richtig sagst- Geschmacksache, aber manchmal finde ich ist weniger eben mehr 😉

    Damit nichts negatives am Ende steht nochmal Daumen hoch! Weitermachen!

    Beste Grüße aus Franken nach Oche & danke,
    Oli

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    1. Peter Post author

      Hallo Oli,

      erst einmal herzlichen Dank und es freut mich, dass du jetzt den Hintergrund zu meinem Nutzernamen „tuxoche“ kennst ;-). Manche der Bilder, die du zu quietschig findest, finde ich gut, habe auch die Erfahrung gemacht, dass man manchmal vor allem bei Artikelbildern etwas übertreiben muss 😉 aber es ist wirklich Geschmackssache.

      Wenn du mit Logo das favicon meinst, dann herzlichen Dank für deinen Hinweis. Du hast Recht, es ist tatsächlich aus den 90’igern 😉 Mann ist halt vielleicht betriebsblind. Danke für deinen Hinweis

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      1. Oli

        Hallo Peter,

        ja ich meine das favicon.ico – mache schon mehr als zehn Jahre kein Webdesign mehr, nur noch für meine Firmensite, und hatte den korrekten Namen schon verdrängt. Für ein Fotoblog sollte das IMHO echt knackiger aussehen – ist der erste Eindruck und der in den Bookmarks abgespeicherte 😉

        Bringe mich hier gerade wieder etwas auf den neusten Stand als alter Photoshop-Profi und steige mit Lightroom ein – oder doch lieber mit RAWtherapy und F-Spot oder gPhoto, Digkam ist mir wegen KDE zu fett :p

        Was mich auch etwas wundert ist, das in Deinem Blog Darktable als mit populärster OSS RAW-Koverter noch nie zur Sprache kam. Muss gestehen hab es aber auch noch nicht probiert und RAWtherapy ist wahrscheinlich noch vorne, weil es u.a. auch Objektivkorrekturprofile von LR frisst – vielleicht ist das auch mal einen Versuch (oder gar Artikel?) wert.

        Beste Grüße aus Franken,
        Oli

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        1. Peter Post author

          Hallo Oli,

          favicon ist geändert 😉 Zu Darktable und anderen.. ich habe vor knapp 12 Jahren die erste digitale gekauft habe mit dcraw, scripts und anderen Programmen auf einem Linux Desktop meine ersten Schritte gemacht. Mit der ersten DSLR bin ich dann recht schnell zu Lightroom 1.0 gekommen 😉 und von da ab war Linux auf dem Desktop für mich mehr oder weniger erledigt (auf meinem Server na klar kein Thema). Ich habe dann ab und an Versuche mit Linux gemacht aber ab Windows XP war mein Desktop/Laptop nur noch mit Windows bestückt. Und da es von Darktable keine Windwos Version gibt, es für mich leider kein Thema. Umgekehrt wird aber auch ein Schuh draus, ich habe über das Verwaltungsprogramm Daminion geschrieben, und da hat der Deutschlandvertrieb mir angeboten über die Server Version zu schreiben, aber Windows und PostgreSQL? Geht nicht

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          1. Oli

            Hallo Peter,

            joh die Darktable-Jungs haben ja massiv Probleme, alle wollen nur die Hand aufhalten und gratis Windows-Version bekommen, aber niemand will konkret was coden oder wenigstens -wenn man schon nix kann- die Entwickler mit Spenden unterstützen. So geht’s halt nicht.

            Bei Daminion, geht es da nicht, das DB-Backend auf eine Linux-Box zu legen?

            Beste Grüße,
            Oli

          2. Peter Post author

            Hallo Oli,

            (bist fleißig freut mich) es dürfte gehen das Backend auf eine Linux-Kiste zu gehen, aber das hilft keinem wirklich was, weil sich das sicherlich nur wenige zutrauen. Bei Darktable verstehe ich das Problem (ich habe selbst eine Zeit lang OSS betreut, es ist ein enormer Aufwand) und aus meiner Sicht miss es ja nicht kostenlos sein (mal unabhängig davon, dass eine Windows-Implenentierung nicht so einfach ist).Andererseits ist neben Max OS Windows das in diesem Bereich genutzte OS und an der Übermacht von Adobe im Bereich Foto/Video vorbei zu kommen, wird schwer

          3. Oli

            besseres favicon … jetzt kommts wie „Hello Kitty“ =)

            Marketingmäßig ein großer Erfolg!

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