Die SmallRig RF 20C LED-Taschenlampe

Von | 27.Oktober. 2026

Ein nützliches Zubehör sowohl für den Foto- als auch den Videobereich 🙂

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Die SmallRig RF 20C LED-Taschenlampe

SmallRig bietet einiges an Zubehör an, darunter auch die RF 20C, eine LED-Taschenlampe, mit der sich kleine Objekte ausleuchten oder verschiedene Lichteffekte erzeugen lassen. Die Lampe verfügt an mehreren Seiten über Gewindebohrungen für reguläre 1/4-Zoll-Stativschrauben. Dadurch lässt sie sich sowohl auf einem normalen Stativ als auch auf einem Lampenstativ befestigen.

Die RF 20C liefert ein sehr helles Licht, das in fünf verschiedenen Farben zur Verfügung steht. Außerdem besitzt sie einen fest eingebauten Akku mit einer Kapazität von 10.000 mAh.

Zubehör und Gobos

Zum Lieferumfang gehört eine Art Sonnenblende, in der sich verschiedene Gobos, also Effektfilter, befestigen lassen. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Motive, beispielsweise Sterne, Herzen oder Fensterabbildungen. Mit diesen Gobos lassen sich interessante Lichteffekte erzeugen, die sich beispielsweise als Hintergrund für Videoaufnahmen eignen.

Die SmallRig RF 20C LED-Taschenlampe

Die Linse im vorderen Teil der Lampe lässt sich herausziehen, um die projizierten Motive in unterschiedlichen Abständen scharfzustellen. Das funktioniert allerdings nur bei relativ kurzen Abständen zur Lampe.

Mit den mitgelieferten Gobos lassen sich sehr schöne Effekte erzeugen, die ich mittlerweile auch bei meinen YouTube-Videos verwende. Dadurch kann ich meine Aufnahmen abwechslungsreicher gestalten.

Die SmallRig RF 20C LED-Taschenlampe

Lüfter und Bedienung

Die Lampe verfügt über einen Lüfter, der dauerhaft läuft. Bei einem gewissen Abstand und mit einer geeigneten Mikrofontechnik fällt dieser jedoch kaum ins Gewicht beziehungsweise ist auf den Aufnahmen nicht zu hören.

Die SmallRig RF 20C LED-Taschenlampe

Ein Kritikpunkt ist die Bedienung über den Drehknopf. Diese ist zwar grundsätzlich einfach, hat aber auch ihre Tücken. Zum Ein- und Ausschalten wird der Knopf verwendet. Nach dem Einschalten leuchtet die Lampe allerdings nicht sofort. Stattdessen muss man zunächst die Helligkeit über den Knopf einstellen. Erst dann schaltet sich die Lampe ein. Ein kurzes Blinken signalisiert dabei, dass der höchste beziehungsweise niedrigste Helligkeitswert erreicht ist.

Auch die Anzeige des Akkustands könnte besser gelöst sein. Die LED, die den Ladezustand signalisiert, leuchtet bis zu einem Akkustand von etwa 20 Prozent grün. Erst darunter wechselt sie auf Rot. Bei weniger als fünf Prozent Akkuladung beginnt sie rot zu blinken.

Diese relativ grobe Anzeige ist in der Praxis ein Nachteil. Mir hat das bereits einmal eine Aufnahme verdorben, weil ich während der Aufnahme nicht ausreichend auf den Akkustand geachtet hatte.

Die fünf Lichtfarben

Die SmallRig RF 20C LED-Taschenlampe

Ein kleiner Nachteil betrifft die fünf verfügbaren Lichtfarben. Diese werden nämlich nicht durch eine einzelne LED erzeugt, sondern durch fünf verschiedene LEDs im Lampenkopf.

Das hat zur Folge, dass sich die Position einer Projektion je nach gewählter Farbe leicht verändern kann. Wenn man beispielsweise eine Figur auf einen Hintergrund projiziert, fällt auf, dass die einzelnen LEDs nicht exakt an derselben Position sitzen. Dadurch verschiebt sich das projizierte Motiv je nach verwendeter Lichtfarbe etwas.

Damit kann man zur Not leben, optimal ist diese Lösung allerdings nicht.

Das 36-Grad-Spotlight

Die SmallRig RF 20C LED-Taschenlampe

Als Zubehör ist außerdem ein 36-Grad-Spotlight erhältlich. Damit lässt sich das Licht stärker bündeln und in einem engeren Winkel projizieren. Über entsprechende Schieberegler kann man zudem die Ausdehnung des ursprünglich runden Lichtkegels anpassen.

In dieser Einheit ist auch ein Halter integriert, in den sich kleine Metall-Gobos einsetzen lassen. Über die verstellbaren Metallblenden kann man die Form und Ausdehnung des projizierten Lichts zusätzlich beeinflussen.

Der Aufsatz wird in die vordere Linsenöffnung der Lampe eingeschraubt. Damit lassen sich auch bei etwas größeren Abständen noch scharfe Abbildungen der entsprechenden Gobos erzielen.

Fazit

Ich bin mit der SmallRig RF 20C insgesamt recht zufrieden. Der mitlaufende Lüfter hätte allerdings temperaturabhängig gesteuert werden können. Außerdem wäre eine deutlichere Warnanzeige für den Akkustand wünschenswert gewesen, damit man nicht während einer Aufnahme von einem leeren Akku überrascht wird.

Das Set, dessen Bestandteile man auch einzeln kaufen kann, kostet insgesamt ungefähr 110 Euro. Für diesen Preis ist es meiner Meinung nach sein Geld wert.

ciao tuxoche

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