Rode smartLav+ Mikrofon

Von | 29.September. 2015

Audio Aufnahmen für Screencasts oder Tutorials lassen sich auf verschiedenen Wegen aufnehmen.

Bisher habe ich ja hauptsächlich Screencasts aufgenommen, um in Photoshop oder Lightroom etwas vorzuführen. Dazu habe ich ein t.bone USB Mikrofon benutzt und die Software screen-cast-o-matic. Dann habe ich mit der [post id=3271]Microsoft HD Webcam[/post] entsprechende Aufnahmen gemacht, was in Ordnung ist, solange die Webcam nur sporadisch eingesetzt wird.

Rode smartLav+ MikrofonNun sind die Video-Qualitäten der [post id=3418]Lumix G6[/post] um einiges besser als bei einer Canon, deshalb wollte ich die Lumix auch benutzen, um Tutorials aufzunehmen. Zwar besitze ich ein Rode Videomic, welches wirklich gute Aufnahmen liefert, aber nicht ideal ist, wenn aufgrund des Aufnahmeabstandes zwischen Objekt und Mikrofon mehr an Rauschen und Hall entsteht. Für Tutorials ist es definitiv besser Audio sozusagen am Mann aufzunehmen 😉 deshalb das Rode smartLav+ Mikrofon, dass recht klein und unauffällig ist und Audioaufnahmen mit einem Smartphone erlaubt.

Am besten sehen wir uns das Mikrofon einmal in Aktion an:

Rode smartLav+ MikrofonLeider bietet Rode nur eine App für das iPhone an, aber es gibt genügend Apps für Android, die man hier nehmen kann. Ich habe sowohl RecForge II probiert als auch SmartVoice Recorder, letztere gefiel mir besser. Diese App hat zwar weniger Einstellungen, aber sie tut dass was sie soll ohne Schnickschnack und ein Teilen der fertigen Aufnahme über Dropbox oder über X-File auf einen Server mit Windows Freigabe ist auch kein Problem. Aber ich denke, dass muss jeder für sich selbst heraus finden, welche App einem mehr liegt oder besser gefällt.

Ich nehme im .wav Format auf und nach der Übertragung über DropBox kann ich Dateien problemlos als weitere Audio Spur in Adobe Premiere Pro verarbeiten. Mehr, vor allem andere Formate, brauche ich eigentlich nicht.

Die Weiterverarbeitung in Premiere Pro ist dann auch kein Thema mehr, man muss lediglich die beiden Audiospuren, also von der Kamera und die vom Smartphone, synchronisieren und dann ist man eigentlich schon fertig 😉

Mir gefällt das SmartLav+ gut, und in Verbindung mit einem Smartphone hat man eine sehr kompakte Aufnahmeeinheit.

Welche Erfahrungen habt ihr mit verschiedenen Mikrofonen? Lasst es mich und stellt gerne auch eure Frage in den Kommentaren.

ciao tuxoche

 

6 Gedanken zu „Rode smartLav+ Mikrofon

  1. Oli

    Hallo Peter,

    ich bins mal wieder 🙂

    Mir fällt auf, dass das Mikro ganz schön (oder eher unschön) knackst/kratzt. Liegt das am Kabel (RØDE sagt das ist ein Kevlar-verstärktes Kabel) oder an der Buchse? Ich glaube eher an der Buchse, ist vielleicht ein großer Nachteil am SmartPhone.

    Die professionellen Sennheiser-Systeme haben hier eine Überwurfmutter, dass das Drehen im Anschluss verhindert. Nachteil ist, die Mikros passen auch nur an Sennheiser (wenn Du die Überwurfmutter nicht wegdremelst) und das System insgesamt kostet auch weit, weit mehr…

    Außerdem frage ich mich auch, wo hier die konkrete Innovation ist, es ist nur ein Lavalier an kleiner Klinke … mit einer App die scheinbar nichts bringt und nur auf iOS verfügbar ist (pures Marketing als SmartIrgendwas?).

    Wenn Du die Überwurfmutter am Sennheiser ME-2 wegdremelst, tut es glaube ich das selbe, oder täusche ich mich da?

    Beste Grüße und nur das Beste für Dich,
    Oli

    P.S.: das T-Bone wohnt nur 20km von mir entfernt und ein paar Freunde arbeiten da 😉

    1. Peter Beitragsautor

      Hallo Oli,

      in dem Video aus dem Beitrag war vielleicht mit der App der Ton etwas übersteuert, allerdings hast du schon Recht, das T-Bone ist da etwas besser. Ich habe jetzt eine andere App ausprobiert und da war der Ton trotz der Anzeige vollkommen übersteuert. Aber mit dem Voice Recorder App habe ich jetzt bei der Einstellung drauf geachtet, dass der Ausschlag nicht so weit nach oben ging, und da war der Ton eigentlich ok.

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