Luminanzmasken in Photoshop

By | 30.September. 2014

Manchmal kommt man ja in die Situation, dass man zwar ein Foto gut findet, aber irgendwie so der richtige Pep fehlt. Man bearbeitet es in Lightroom, und trotz der Prozessversion 2012, die ja an Bearbeitungsmöglichkeiten gerade für den Lichter und Schattenbereich schon einiges bietet, ist man nicht so ganz zufrieden.

In dem Artikel Bilder mit Lightroom neu bearbeiten hatte ich ja schon einmal aufgezeigt, dass es durchaus lohnenswert sein kann, sich gerade ältere Bilder mit der Prozessversion 2012 noch einmal vorzunehmen.

Nun kann es aber durchaus sein, das die Möglichkeiten von Lightroom nicht ausreichen, oder selbst die lokalen Korrekturen zu aufwändig oder zu ungenau sind. Ich zeige euch einmal ein Beispiel:

Luminanzmasken in Photoshop

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Bild wurde schon mit der neuen Prozessversion und auch lokalen Korrekturen bearbeitet, ich fand es ganz gut, aber so richtig zufrieden war ich nicht 😉 Nach einer Suche, wie man vor allem bei lokalen Korrekturen Übergänge weicher hin bekommt, bin ich auf das Thema Luminanzmasken in Photoshop gestossen.

In einem älteren Artikel von Michale Breitung auf kwerfeldein wird die Anwendung der Luminanzmasken in einem Video sehr schön erklärt. Auch Roland beschreibt in seinem Blog sehr schön, wie man die Luiminanzmasken anlegt.

Die Vorteile sind einfach, das über lokale Korrekturen Kontrast,Sättigung, Dynamik angepasst werden können, und die Übergänge einfach weicher sind. Wenn man damit jetzt das obige Beispiel bearbeitet, dann kann je nach persönlichem Geschmack so etwas rauskommen.

Luminanzmasken in Photoshop

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da Photoshop bekanntlich über Ebenen arbeitet, kann man, wenn die Ebenen mitspeichert, auch später noch Korrekturen anbringen. Die Ebenen haben aber noch einen weiteren Vorteil, man kann je nach Motiv auch ruhig mal ausprobieren, ob sich das betreffende Motiv auch als s/w Bild eignet:

Luminanzmasken in Photoshop

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr könnt euch die letzten beiden Bilder durch klicken auch in höherer Auflösung ansehen.

Ist natürlich auch eine Sache des persönlichen Geschmackes, wie immer bei der Bildbearbeitung. Ich habe mit dieser Methode einige Bilder in Photoshop weiterverarbeitet und die Ergebnisse gefallen mir. Ich gehe so vor, dass ich das fertige aus Photoshop heraus mit allen Ebenen speichere, damit ich bei Bedarf später noch korrigieren kann. Das Speichern mit allen Ebenen hat natürlich einen Platznachteil, das obige Bild ist mit allen Ebenen ca. 1,2 GB gross, speichert man das gleiche Bild mit ZIP Komprimierung, dann sind es nur noch etwas über 500MB.

Ihr könnt die entsprechende Aktion für Photoshop (CS6 aber ich vermute/hoffe, dass sie auch für andere Versionen funktioniert) hier herunterladen und vielleicht einfach einmal damit ein paar Fotos neu zu bearbeiten. Vielleicht findet ihr das ja gut, in jedem Fall teilt mir eure Erfahrungen oder Fragen mit.

ciao tuxoche

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