Samsung Galaxy Gear

Von | 10.Januar. 2014

In meinem ersten Artikel über das Samsung Galaxy Gear ging es ja darum, das für das Samsung kein Update auf Android 4.3 angeboten wurde, aber das hat sich zwischenzeitlich geändert.

Samsung Kies

Da ich das Galaxy Gear logischerweise ausprobieren wollte, habe ich in den sauren Apfel gebissen, und Samsung Kies installiert. In dem Zusammenhang muss man übrigens darauf achten Kies 2 zu installieren, weil das S3 noch auf Android 4.1.2 lief.

Nach der Installation von Kies wird ein Firmware Update angeboten, und es kann losgehen. Das Update an sich lief problemlos. Nachdem Android 4.3 auf dem Handy ist, macht auch die Verbindung zum Galaxy Gear keine Probleme mehr, so dass ich mit Gear einmal etwas herumspielen konnte.

Eindrücke

Die ersten Eindrücke habe ich einmal in einem kleinen Video festgehalten:

Samsung Galaxy Gear

Trotzdem ist es mir nicht gelungen, die Uhr so einzustellen, das ich Benachrichtigungen bei eingehenden EMails erhalte, obwohl die dafür zuständige Funktion, wie man in dem nebenstehenden Screenshot erkennen, ausgewählt ist.

Alarme, eingehende Anrufe und natürlich auch SMS-Benachrichtigungen kommen auf dem Gear problemlos an und werden unter Benachrichtigungen angezeigt.

Geht man in diesem Menu findet sich ganz am Ende ein weiterer Punkt „Weitere Benachrichtungen“ .

Hier lassen sich praktisch von allen Apps auswählen, ob entsprechende Benachrichtigungen an das Gear weitergeleitet werden sollen.

Hat man z.B. einen Google+ oder auch Facebook Account, läßt sich hier einstellen, das solche Beanchrichtungen ebenfalls an das Gear weitergeleitet werden.

Das geht auch, wenn man z.B. RSS-Reader auf dem S3 installiert hat. Mit der entsprechenden Option werden solche Benachrichtigungen an das Gear weitergeleitet.

Trotz der 1,9 MP kann man die Kamera am Gear eigentlich nur in Notfällen verwenden, nach der Methode besser ein schlechtes als gar kein Foto, da nimmt man besser die Kamera im S III oder S 4. Gleiches gilt für Video.

Samsung Galaxy GearDas Gerät verfügt über 4 GB Speicher und 512 MB Ram, für eine Uhr recht ordentlich 😉 Damit funktionieren dann auch Kamera oder das Aufzeichnen von Sprachmemos, auch wenn das Gear im Moment keinen Kontakt zum Smartphone hat.

Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, erfolgt automatisch die Übertragung zum Smartphone.

Fazit

Das Fazit fällt schwer, sehr schwer. Es ist ein schönes Gadget, aber für die angebotenen Funktionen zu teuer (meins werde ich natürlich behalten, war schließlich vom Weihnachtsmann ,-) ). Zu gleichen Schluss kommt der Artikel auf hardwareLuxx, allerdings sich scheint bei diesem Review noch eine andere Software auf dem Gear befunden zu haben, da ein Menupunkt „Archiv“ bei mir nicht vorhanden ist.

Nachteilig ist auch der kleine und vor allem nicht austauschbare Akku. Er ist zwar mit der Ladestation schnell aufgeladen, aber mehr als 36-48h Laufzeit sind je nach Nutzung nicht möglich. Anderseits kann man natürlich jetzt sagen, das ein einigermassen benutztes S III auch nicht länger durchhält 😉

Am schwersten aber wiegt, das ohne eine Verbindung zum Smartphone, das Gear lediglich über die Funktion Uhr, Stopuhr, Timer, Fotos,Video und Sprachmemo verbleiben, das Gear als relativ dumm ist.

Wie seht ihr das, funktional und erfüllt seinen Zweck, oder doch eher (teures) Spielzeug. Hinterlasst mir doch eure Kommentare/Anregungen und gerne auch Fragen. Und ich freue mich auch über ein +1 oder ein Like

ciao tuxoche

[tags]Samsung Galaxy Gear,Samsung S III, Android Upgrade[/tags]

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