Loewepro X-200 in der Praxis

Von | 5.Juli. 2013
Artikel aktualisiert am 27.08.2013

Ich hatte ja in meinem Artikel zum Loewepro Pro X 200 Trolley versprochen, einen Erfahrungsbericht abzugeben.

Loewepro Pro X-200Nun hat er seine ersten Bewährungsproben hier in der Stadt hinter sich, und ich muss sagen, für den Zweck, für den er gekauft wurde ist er gut. In meinem Artikel , der übrigens auch mittlerweile auf taschenfreak.de zu finden ist, hat ich ja auch schon einmal ein Packbeispiel abgegeben, das ist im wesentlich geblieben.

Schön vom Handling her ist die auf der Rückseite angebrachte, ausklappbare Stütze, die ein Abstellen erlaubt wie auf dem Bild hier gezeigt.

In dieser Position ist der Zugriff auf die Ausrüstung fast optimal, man kann ich die Fächer greifen, und wenn man ein wenig vorsichtig ist, kann man sogar etwas kleineres  Zubehör ablegen, ohne es direkt vollständig wegpacken zu müssen.

Auf relativ glatten Flächen, wie Fußgängerzonen, Strassen usw. sind Rolleigenschaften sehr gut. Man hat also nicht das Gefühl, das der Trolley hackelt. Auch die Höhe des Griffes ist für mich ausreichend und ich bin 1,83 m groß. Man kann also in unverkrampfter Haltung den Trolley hinter sich herziehen, und man glaubt gar nicht, wenn man ein paar Stunden unterwegs ist, wie entspannend das gegenüber einem Rucksack ist.

Das Manfrotto 055XPROB mit einem Benro B-3 Kugelkopf drauf habe ich auf der Seite angebracht und das ist wie ich finde optimal. Natürlich steht das Stativ, weil es ja hinsichtlich seines Packmasses alles andere als kompakt ist, über, aber das ist vom Handling her kein Problem. Nur muss man etwas aufpassen im dichten Gedränge, keinen anderen Passanten aus versehen aufzuspiessen 😉

130630-Deutschland-Haaren-Aachen-135609Wie erwartet bereitet allerdings Kopfsteinpflaster etwas Probleme aufgrund der recht kleinen Räder, da merkt man fast jeden Stein 😉 weil man unterschiedlich ziehen muss. Um das Problem wirklich zu entschärfen, hätte ich mir wohl eine Eckla holen sollen 😉 aber den fand ich nicht so schick.

Loewepro Pro X-200Und die Räder und auch die Unterkante des Trolleys leiden natürlich, gerade auf unebenen Strecken, sicherlich auch bedingt durch die relativ kleinen Räder. Die Bilder zeigen Zustand nach insgesamt 6 Tagen durch Dresden und Prag. Treppenstufen überwindet man einfachsten vorsichtig, oder noch besser, man trägt den Trolley die paar Stufen. Der Trolley ist schon ein Kaliber, aber grundsätzlich gefällt er mir für den Transport auf befestigten Flächen, ich bekomme vom Platzangebot fast alles rein.

Loewepro Pro X-200Allerdings habe ich jetzt ein Problem. Am letzten Tag wurde der Trolley wie oben abgebildet abstellt, so dass man bequemen Zugriff auf den Inhalt hat, und dann urplötzlich klappt die Stütze zusammen und der Trolley liegt. Ich habe noch gedacht, vielleicht war die Stütze nicht richtig aufgestellt, weil einzurasten oder so gibt es hier nicht, aber dann stelle ich fest, das die Stütze eingeknickt ist.  Der Trolley läßt sich so jetzt auch nicht mehr aufstellen, und das nach nur 7 Nutzungstagen, das ist schon hart. Patrick Ludolph hat in seinem Artikel, allerdings zu einem X-300 Trolley, und auch Michaela Thewes haben auch schon auf die nicht wirklich überzeugende Stabilität der Stütze hingewiesen.

Jetzt bin ich erst einmal gespannt, wie ein möglicher Umtausch, weil der Trolley effektiv erst etwas mehr als 1 Monat alt ist.  Andererseits bin ich jetzt auch verunsichert, ob ich angesichts der wirklich nicht sehr stabil erscheinenden Stütze Ausschau nach einem Trolley halten soll.

Vielleicht habt ihr ähnliche Erfahrungen mit dem Trolley oder auch negative, dann hinterlasst doch eure Kommentare.

ciao tuxoche

[tags]Loewepro Pro Roller X-200,Trolley[/tags]

 

2 Gedanken zu „Loewepro X-200 in der Praxis

  1. Werner Harmon

    Hi,
    habe Deinen Beitrag mit Interesse gelesen und finde ihn sehr gut und informativ.
    Danke dafür!

    Eine Frage habe ich noch.
    Wie ist denn die Geschichte mit dem Trolleystandfuß ausgegangen?
    Hast Du Ersatz bekommen?

    Danke für die Antwort.

    Es grüßt.

    Der Werner

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