MacBook Pro vs. MacBook Air: Eine detaillierte Vergleichsanalyse

Von | 21.April. 2026

Muss es wirklich ein MacBook Pro sein? Meine heutigen Ausführungen orientieren sich an den Geräten, die ich selber besitze, nämlich ein MacBook Pro M4 und ein MacBook Air ebenfalls M4 mit ansonsten im Wesentlichen gleicher Ausstattung.

Einleitung

MacBook Pro vs. MacBook Air: Eine detaillierte VergleichsanalyseDas MacBook Pro habe ich nunmehr seit über einem Jahr und es ist praktisch zu meinem Hauptgerät geworden, obwohl mein Windows PC mit einer Intel i7-14700 CPU natürlich immer noch ein Quäntchen schneller ist. Aber das MacBook Pro mit einem M4 Pro Chip, 24 GB RAM und einer 512 GB SSD ist auch für Video-Editing und alle anderen Aufgaben wie Lightroom, Photoshop und so weiter absolut geeignet. Das MacBook Air wurde eher als Ersatz für ein iPad gekauft, weil eben ein iPad, wie man so schön sagt, kein richtiger Computer ist. Und die Tablet-Benutzung oder auch das Tablet-Betriebssystem bietet einiges an Einschränkungen, die man mit einem Laptop eben nicht hat. Natürlich wäre hier noch idealer gewesen, ein MacBook Air mit dem seinerzeitigen M1 Chip zu nehmen, das ich auch mal besessen habe, was hinsichtlich der Dimensionen noch etwas kleiner war, vor allem aber viel dünner und noch ein gutes Stück leichter. Und damit sind wir schon sozusagen bei den technischen Daten. Gehen wir erst mal die Anschlüsse durch.

Die Technik

Da kann das MacBook Pro natürlich neben dem Ladeestecker damit punkten, dass auf dieser Seite schon mal zwei USB-C, beziehungsweise besser gesagt Thunderbolt-4-Anschlüsse vorhanden sind. MacBook Pro vs. MacBook Air: Eine detaillierte Vergleichsanalyse Daneben bietet dann das MacBook Pro noch den Anschluss für den Kopfhörer, und wenn wir dann auf die andere Seite wechseln, ist beim MacBook Air dann sozusagen Schluss. Hier ist nur der Kopfhöreranschluss, aber keine weiteren Anschlüsse vorhanden. MacBook Pro vs. MacBook Air: Eine detaillierte Vergleichsanalyse Hier bietet das MacBook Pro natürlich weitere Anschlüsse, nämlich einen weiteren USB-C beziehungsweise Thunderbolt-Anschluss, einen HDMI-Anschluss sowie einen Slot, um SD-Karten direkt hier im Gerät lesen zu können. Die anderen technischen Unterschiede im Wesentlichen das Display, das hier beim MacBook Pro mit 120 Hertz abläuft, und mit der größeren Helligkeit wird man ansonsten keine großartigen Unterschiede feststellen können, außer dass das MacBook Air natürlich im direkten Vergleich ein Hauch kleiner ist und circa 300 g leichter ist. Man soll an dieser Stelle nicht glauben, aber die 300 g merkt man. MacBook Pro vs. MacBook Air: Eine detaillierte Vergleichsanalyse

Einsatzmöglichkeiten

MacBook Pro vs. MacBook Air: Eine detaillierte Vergleichsanalyse Die Einsatzmöglichkeiten eines MacBook Air, also auch eines Geräts, wie ich es mir jetzt gekauft habe, nämlich mit dem M4 Prozessor, hier ebenfalls 24 GB RAM und 512 GB SSD, sind für das, was man vorher mit einem iPad angestellt hat, mehr als genug. Aber auch auf diesem Gerät kann man leistungsmäßig ohne weiteres Photoshop oder Lightroom laufen lassen oder auch andere Programme, die etwas mehr an Leistung benötigen. Auch ist es möglich, hier zum Beispiel mit DaVinci Resolve ein Video zu editieren. Natürlich empfiehlt sich hier der Anschluss an einen externen Monitor über USB-C. Aber funktionieren tut das. Das reine Editieren ist auch nicht so schlimm oder fordernd für die CPU. Aber das Exportieren des fertigen Videos, also das Rendern, nimmt die CPU ganz schön in Anspruch. Und hier kommt der Punkt, wo sich die beiden Geräte ein gutes Stück unterscheiden. Das MacBook Pro hat zwei eingebaute Lüfter und je nachdem, wie man die einstellt, dass das Gerät wirklich nicht überhitzt, merkt man die schon relativ deutlich, wenn die hochdrehen, während man zum Beispiel ein Video rendert.

Überhitzung

MacBook Pro vs. MacBook Air: Eine detaillierte VergleichsanalyseDas kann natürlich beim MacBook Air nicht passieren, da es hier keine Lüfter gibt. Trotzdem habe ich mir mal sozusagen aus Spaß die App TG Pro, die ich auch beim MacBook Pro benutze, installiert, weil die ja relativ genau die CPU-Temperatur messen kann. Und da kam also heraus, dass ein 20-minütiges Video, wie gesagt, mit der LUMIX nur in MP4 Light aufgenommen—also noch nicht mal ein Kodec, der noch weitere Anforderungen stellt—das MacBook Air in Bereiche hineinbrachte, wo TG Pro zumindest Temperaturen um die 104-5°C anzeigte. Das mag für eine einzelne oder eine seltene Anwendung mal in Ordnung sein, aber ich denke mal, wenn man das dauernd macht, also das Gerät auch für Video-Editing und vor allem Rendering zu benutzen, ist das meines Erachtens nicht geeignet. Ich weiss natürlich, dass die CPU runtertaktet, um sich selbst zu schützen, aber als Dauerbelastung würde ich das trotzdem keinem Gerät antun wollen.

Fazit

Ansonsten bin ich mit dem Gerät mehr als zufrieden. Es ist schön leicht. Man hat da wirklich einen, ich nenne es jetzt mal einen Laptop, der vollwertig ist, im Gegensatz zu einem iPad. Hat einen etwas größeren Bildschirm und hat, obwohl das vielleicht nicht notwendig wäre, ein etwas mehr Power zur Verfügung. Hier wäre vielleicht sogar überlegenswert gewesen, das neue MacBook Neo in Augenschein zu nehmen, was die Vorteile eines, ich nenne es jetzt einmal, echten Laptops mit denen eines Tablets verbindet, weil hier ja zum Beispiel die CPU eines iPhone 16 verbaut ist.

ciao tuxoche

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