HDR Hyperlapse

By | 29.April. 2014

Wer diesen Blog regelmäßig liest, dass mich Timelapse Aufnahmen sehr faszinieren, aber auch HDR Aufnahmen.

Ich hatte ja schon einmal ein HDR Timelapse vorgestellt, diesmal sollte es aber ein HDR Hyperlapse werden.

HDR Hyperlapse

Hier zeige ich einmal die Ausgangslage am Motiv.

Das eigentliche Motiv wird nicht von Sonne angestrahlt (wenigstens ein bißchen Streiflicht wäre ja schön gewesen) und dadurch wird mit einer normalen Belichtung der Himmel zu hell und die Details im Gebäude eigentlich schon zu dunkel.

Um diese Kontraste zu überwinden, musste es schon HDR sein.

HDR Hyperlapse

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Screenshot von Sun Surveyor zeigt aber sehr anschaulich, dass bei diesem Motiv die Sonne eigentlich immer verkehrt steht und selbst am sehr frühen morgen oder späten Abend die Sonne durch die benachbarten Gebäude nicht auf das Motiv fällt.

Also die 7D auf das Stativ gesetzt, mit dem EZ-Leveler zum Ausgleich von evtl. Unebenheiten. AEB eingestellt auf diesmal +- 3 EV Werte und los gings.

Ingesamt 720 Aufnahmen, die per SNS-HDR Lite zunächst einmal zu HDR Bildern verarbeitet wurden. Die resultierenden 240 HDR Bilder wurden dann mit After Effects zu einer Sequenz zusammengefügt und hier auch weiter stabilisiert.

Das Ergbnis seht ihr hier:

HDR Hyperlapse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An dem Bild sieht man das HDR und auch mit dem Abstand von 3 EV Werten die richtige Wahl war.

Der Aufwand für so ein kurzes Video, vor allem wenn HDR ins Spiel kommt, ist natürlich extrem hoch, und trotzdem lohnt er sich, wie ich finde.

Wie seht ihr das, ist Hyperlapse vielleicht etwas für euch oder ist der Aufwand einfach zu hoch. Ich freue mich über eure Kommentare und gerne auch Fragen.

ciao tuxoche

[tags]SNS-HDR[/tags]

8 thoughts on “HDR Hyperlapse

  1. Karsten Socher

    Sieht richtig gut aus. Richtig plastisch mit der Tiefe, hat was von 3D. Schade, dass es so kurz ist. Wie hast Du die Bewegung hinbekommen?

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    1. Peter Post author

      Danke für deinen Kommentar
      Die Bewegung kommt von dem schrittweisen Versetzen des Stetiges nach jeder Aufnahme, meinst du das?

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  2. Lutz Peter

    Damit habe ich mich auch schon beschäftigt. Eine zweite Kamera hätte ich so wie so gern, schon wegen des wechsel der Objektive.

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  3. Lutz Peter

    Ja, der Verschluss macht mir da am meisten Sorgen. Ich muss mich mal schlau machen für wie viele Auslösungen der Ausgelegt ist. Mir juckt das schon in den Fingern mal so ein Filmchen zu machen. Ich werde auf jeden Fall weiter hier rein schauen.

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    1. Peter Post author

      Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe sind Kameras wie deine für ca. 50.000 Auslösungen, die sog. 2 stelligen wozu auch die 7D (Canon hat da einiges verändert) gehört für ca. 150.000 Auslösungen ausgelegt, allerdings gibt dir Canon keine Garantie, das der Verschluss auch tatsächlich diese Anzahl aushält, anderseits wenn dir die 600D zu schade ist, eine 40D bekommt man mittlerweile gebraucht für unter 200,– € und mehr als 10MP braucht man wirklich nicht (da würde sogar eine 30D reichen)

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  4. Lutz Peter

    Hallo,

    also ich finde das Super. Auch sehr interessant so das ich das auch mal machen würde. Nur hab ich da so meine Bedenken wegen meiner Kamera. Da kommen ja innerhalb kurzer Zeit eine menge Auslösungen zusammen. Ich könnte mir vorstellen das da so eine EOS 600D nicht lange mit macht.

    Deine Arbeit gefällt mir, sehr gut gelungen. In HDR sieht das ganze wirklich gut aus. 🙂

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    1. Peter Post author

      Danke für dein Lob 😉
      Zum Problem, ich mache die Time-Hyperlapse mit einer 7D, die ist zwar grundsätzlich für mehr Aufnahmen ausgelegt aber das geht auch mit einer 600D. Ich würde mir keine allzu großen Sorgen machen, gut es kann sein, das der Verschluss recht schnell den Geist aufgibt, andererseits für dieses Video waren es 720 Aufnahmen, und selbst wenn man davon ein paar pro Jahr kommen so schrecklich viele Aufnahmen auch nicht zusammen. Aber gut, es wäre dein Risiko 😉

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