DJI Mic Mini 2S – lohnt sich der Wechsel vom Mic Mini?

Von | 18.August. 2026

Das DJI Mic Mini hat mich in den vergangenen Wochen als kleines und unkompliziertes Funkmikrofon überzeugt. Trotzdem bin ich inzwischen auf das neue DJI Mic Mini 2S umgestiegen. Der Grund ist vor allem eine Funktion, die mir beim Mic Mini gefehlt hat: die interne 32-Bit-Float-Aufnahme.

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Einleitung

Vor wenigen Wochen habe ich euch in einem Artikel das DJI Mic Mini vorgestellt. Etwa eine Woche später hat DJI das DJI Mic Mini 2 vorgestellt, aber zu diesem Zeitpunkt bin ich nicht umgestiegen.

Mit dem Wechsel zum DJI Mic Mini 2S konnte ich allerdings nicht widerstehen. Das DJI Mic Mini ist ein hervorragendes kleines Mikrofon, und die Qualität ist für meine Zwecke vollkommen ausreichend, zum Beispiel für YouTube-Videos oder auch für das Vloggen.

Man steckt es einfach an, pegelt kurz die Lautstärke ein, was relativ schnell geht, und schon kann man loslegen.

Beim DJI Mic Mini 2 habe ich keine Veranlassung gesehen, umzusteigen, weil bis auf weitere Rauschprofile und zwei dedizierte Rauschunterdrückungen hier für mich kein entscheidender technischer Fortschritt zu sehen war. Auch die Clips, die hier farbig verwendet wurden und die DJI mitgeliefert hat, um das Funkmikrofon optisch an die Kleidung oder andere Dinge anzupassen, waren für mich weniger interessant.

Ich habe dazu ein Video aufgenommen:

Das DJI Mic Mini 2S

Dann kam vor ein paar Tagen die Vorstellung des DJI Mic Mini 2S, das die gleichen Features aufweist wie das DJI Mic Mini 2.

Allerdings hat DJI beim Mic Mini 2S noch ein zusätzliches Feature integriert, das ich beispielsweise auch bei der Osmo Pocket 3 habe: Die Aufnahmen können zusätzlich auf einem knapp 15 GB großen internen Speicher aufgezeichnet werden.

Auch wenn hier die Kosten des Mikrofonsets im Gegensatz zum DJI Mic Mini 2 oder zum Mic Mini der ersten Version mehr als doppelt so hoch waren, habe ich mich für dieses Modell entschieden. Diese Ausstattung kann manchmal, vor allen Dingen, wenn man draußen aufnimmt, eine Aufnahme letztendlich retten.

32-Bit Float Aufnahme

Die 32-Bit-Float-Aufnahme bietet im Prinzip zusätzliche Sicherheit, weil hier ein größerer Bereich zur Verfügung steht, in dem der Pegel ohne weitere Anpassung bei der späteren Nachbearbeitung hoch- oder heruntergezogen werden kann.

Bei diesem Verfahren ergibt sich eine hohe Spreizung, und ich kann selbst recht große Übersteuerungen oder viel zu leise Aufnahmen in letzter Konsequenz noch retten, ohne wirklich an Qualität zu verlieren.

Aber man muss nicht jede Aufnahme mit 32-Bit-Float machen. Auch jetzt nehme ich mit dem DJI Mic Mini 2S immer noch direkt in die Kamera auf, in diesem Fall mit 24 Bit.

Ich pegle die Aufnahmen natürlich trotzdem entsprechend aus. Genau das macht das System für mich so interessant. Wie schon die erste Version ist es relativ unkompliziert zu handhaben.

Wenn ich das Mikrofon oder beide Mikrofone aus der Ladeschale nehme, sind sie bereits eingeschaltet. Ich brauche nur noch den Empfänger auf den Kameraschuh zu montieren, das Audiokabel in die Kamera zu stecken, und schon bin ich fertig.

DJI Mimo App

Beim DJI Mic Mini 2S kommen über die Memo-App auch verschiedene Einstellungsmöglichkeiten hinzu. Denn automatisch zeichnet das Gerät nicht intern auf; diese Funktion muss zunächst über die App eingestellt werden.

Auch hier hat man, genauso wie bei der zweiten beziehungsweise bei der ersten Version, die Option, beispielsweise die Geräuschunterdrückung oder ein Aufnahmeprofil einzustellen, das entweder die Bässe oder die Höhen stärker betont. Dazu kommen noch einige weitere Einstellungsmöglichkeiten.

Als zusätzlichen technischen Unterschied habe ich jetzt die Option, bis zu vier Mikrofone an den Empfänger anzuschließen, während das DJI Mic Mini 2 beziehungsweise auch die erste Version auf zwei Mikrofone beschränkt waren.

Ich denke allerdings, dass es sich dabei um eine Option handelt, von der ich persönlich keinen Gebrauch machen werde.

Fazit

Der Wechsel hat sich für mich gelohnt, weil die interne Aufzeichnung bei jedem Sender einfach eine zusätzluche Sicherheit bietet. Die Rauschunterdrückung nutze ich bis jetzt nicht, weil ich hier auf Werkzeuge von Da Vinci Resolve setze. Aber wer es gerne noch einfacher hätte und vor allem Zeit in der Nachberabritung sparen möchte kann das natürlich in entsprechenden Umgebung einsetzen.

Trotzdem muss jeder für sich entscheiden, ob diese wesentliche Funktion der internen Aufzeichnung den Preis wert ist.

ciao tuxoche

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