Wochenrückblick 13-2026 und leider fühlt sich das Wetter vor allem gegen Ende der Woche eher wie Winter an, obwohl wir fast Anfang April haben ;-(
In dem Beitrag für diese Woche ging es noch mal um Aufnahmen in höherer Auflösung. Diesmal aber solche, die in der Kamera direkt erzeugt werden. So ist es zum Beispiel möglich mit der Lumix S9, die ja originär nur 24 Megapixel hat, Aufnahmen mit 96 Megapixeln zu erstellen. Und in der S1R Mark II reden wir dann über Bilder mit insgesamt 176 Megapixeln äuflösen.
Dies wird dadurch erreicht, dass der Stabilisator, der den Sensor beweglich gelagert hat, hierfür genutzt wird, um mehrere Aufnahmen — meistens acht Stück — mit einer leichten Pixelverschiebung aufzunehmen, die dann kameraintern zusammengerechnet werden. Das läuft erstaunlich gut und das Auflösungsvermögen ist auch hervorragend.

Allerdings hat man hier das Problem, dass schnelle Bewegungen innerhalb dieser Sequenz auch zu Geisterbildern führen. Hat man dagegen ruhige Motive, bei denen sich nichts bewegt, ist das sicherlich ein adäquater Weg, um zu einer höheren Auflösung zu kommen. Trotzdem würde ich allerdings den Modus zum Beispiel in Lightroom Classic ein entsprechendes Bild nachträglich hochrechnen zu lassen, für wesentlich flexibler halten, weil man ja im Regelfall bei der Aufnahme noch nicht weiß, ob die Aufnahme entweder so gut ist oder man aus bestimmten Gründen zum Beispiel für einen Druck eine solch große Auflösung benütigt.
Dann gibt es insofern noch Neuigkeiten aus dem Bereich Fotografie mit dem DNG-Format. Denn dieses Format ist nach mittlerweile etwas mehr als 20 Jahren von der ISO-Organisation als offizieller Standard anerkannt worden, so dass dieser Rohrstandard von den anerkannten Herstellern auch implementiert werden kann. Das hat sich aber nicht ändert, da DNG von Adobe immer als offener Standard gehandhabt wurde und andere Kamera-Hersteller dieses Format auch nutzen konnte, wie dies zum Beispiel durch Leica, Ricoh und Sigma bereits geschehen ist.
Dann haben wir noch kleinere Neuigkeiten aus dem Bereich Canon, nämlich: Canon hat zumindest zunächst mal als Patent registriert, drei Objektive für APS-C-Formate und zwar 10, 12, 18 und 28 mm jeweils mit einer einheitlichen Blendenöffnung von 2,8. Es bleibt dann spannend abzuwarten, wie diese Festbrennweiten, die ja mit einer größtmöglichen Blendenöffnung von 2,8 eigentlich relativ korrigierbar sein müssten, sich dann später in der Praxis machen.
Dann gibt es wohl offensichtlich auch Neuigkeiten bei Microsoft, wie ComputerBase berichtet. Soll wohl interne Gespräche stattfinden bei Microsoft, die unter anderem das Ende des Kontenzwangs für Windows 11 in Aussicht stellen. Man darf sich überraschen lassen, ob und vielleicht wann das Ende des Kontenzwangs kommt, denn dies ist eines der nervigsten Probleme bei der Installation von Windows 11. Man kann nur hoffen, dass sich da auch scheinbar die Nutzerzahlen von Windows 11 zurückgehen. Microsoft sich dafür entscheidet, dass man Windows 11 nach wie vor wie früher üblich mit einem lokalen Konto installieren kann.
Dann gibt es noch eine Nachricht aus den USA, wie heise.de meldet, und zwar, dass in den USA von der dortigen, ich nenne es jetzt mal Telekom-Behörde, der FCC, alle Router verboten werden, die nicht in den USA, also im Inland, hergestellt werden. Das Problem ist nur, dass praktisch alle Router auf dem amerikanischen Markt in Asien fabriziert werden und selbst Netgear als einer der größten Hersteller, der noch in den USA sitzt, kann diese Forderung nicht erfüllen, weil natürlich auch die Netgear-Geräte nicht nur zusammengebaut, sondern auch die Chips zum Beispiel aus Asien stammen. Man darf dann überrascht sein, wie sich das zukünftig entwickelt, ob dieses Verbot nicht irgendwann wieder zurücknommen werden muss.
Ach so und nicht vergessen stellt die Uhren in euren Kameras am Wochenende wieder auf Sommerzeit um.
Alles in allem wieder sehr ereignisreiche Woche. Ich hoffe dass euch die Artikel gefallen und freue mich auf eure Fragen und Kommentare.
ciao tuxoche
