Panasonic Lumix S9 im Alltagstest – Bildqualität, Video & klare Empfehlung?

Von | 2.Dezember. 2025

Ich hatte mir ja die Lumix S5 IIx als Ergänzung zur Lumix S5 geholt, vor allem wegen der Videofähigkeiten. Und jetzt ist das alles nicht mehr wahr?

Einleitung

Warum doch die Lumix S9?Die Lumix S5 ist immer noch eine gute Vollformatkamera, auch wenn im Videobereich vor allem der Autofokus doch manchmal zu wünsche übrig lässt. Auch wenn man damit um zu gehen lernt merkt man dann, wenn für die gleiche Szene eine Lumix S5 II(x) eingesetzt wird.

Ursprünglich wollte ich die Lumix S5 als 2. Kamera behalten, sei es für B-Role oder auch für den Fotobereich, wo sich beide Gehäuse gar nichts geben. Doch dann kam die Lumix S9 und alles wurde anders.

Ich habe zu meinen Erfahrungen mit der Lumix S9 ein Video aufgenommen:

Die Lumix S9 als kompakte Lumix S5 II(x)

Warum doch die Lumix S9?Beim Erscheinden der Kamera wurde die Kamera teilweise mit vernichtender Kritik versehen, vor allem wegen dem fehlenden Sucher und der Tatsache, dass sie über keinen machnischen Verschluss verfügt. Zu diesem Zeitpunkt gab es aber noch kein passendes Kit und eine Lumix S9 mit dem 20.60mm montiert sah schon gewöhnungsbedürftig aus.

Aber die Abmessungen der Kamera an sich verbunden mit der Tatsache, dass hier der gleiche Sensor werkelt war schon attraktiv. Und auch im Video Bereich mit der Option Opengate war verlockend.

Warum doch die Lumix S9?

Und dann kam das Kitobjektiv 18-40mm heraus und Panansonic hat auch die Presie der Kamera entsprechend nach unten korrigiert und zusätzlich eine 5-jährige Garantieoption für die S-Serie angheboten. Und für knapp 1.400,– € mit dem Kit habe ich sie mir dann gekauft.

Die beiden Handicaps

Lassen wir uns einmal über die beiden Handicaps der Kamera reden. Zum einen hat die Kamaera keinen mechanischen Verschluss mehr, dass in bestrimmten Situationen zu Rolling-Shuter Banding usw. führen kann. Da ich fotografisch  mit Schwerpunkt, Landschaft, Architektur, Nah- und Makro unterwegs sollte mich das nicht (so wesentlich) stören.

Warum doch die Lumix S9?

Der andere Punkt ist der fehlende Sucher. Man fotografiert fast wie mit einem Smartphone und das kann bei hellem Sonnelicht schon problematisch werden. Da hilft auch das Hellerstellen des Monitors nur bedingt. Auch muss man sich dran gerwöhen, denn ich habe mich öfter dabei erwischt, dass ich die Kamera ans Auge halten wollte, ganz so als wäre ein Sucher vorhanden.

Aber mit beiden Einschränkungen kann ich recht gut leben , vor allem mit dem Fehlen eines mechanischen Verschlusses.

Der Smallrig Griff

Die Kamera ist so kompakt, dass man teilweise Schwierigkeiten hat sie zu halten. Dies gilt erst recht mit einem größeren und schwereren Objektiv. Deshalb empfehlen fast alle einen zuzsätzlichen Handgriff. Ich habe mit den von Snmallrig geholt und komme damit gut klar.

Das Kit Objektiv 18-40mm

Warum doch die Lumix S9?Während man oftmals bei Kitobjektiven eine schwächere Qualität erwartet im Vergleich zu teuereren Objektiven ist das 18-40mm wirklich ein NoBrainer. Erstens pass es in der Größe optimal zur Kamera und die optische Qualität ist recht gut, vergleichbar dem 20-60mm zur Lumix S5.

Im Regelfall kommt man auch mit der Lichtstärke oder solle wir besser sagen Lichtschwäche hin. Lediglich in einige Kirchen habe ich z.B. im Urlaub das dafür besser geeignete Sigma 16-28/2.8 benutzt, trotzdem ging die ISO dann teilweise bis auf 6.400, was aber durch erine leichte Entrauschung in Lightroom in den Griff zu bekommen ist.

So habe ich dann teilweise nur die Lumix S9 mitgenommen und die Lumix S5 IIx in der Unterkunft gelasen und habe es nicht bereut.

65:24 Bildformat ein Novum?

In einigen Videos ist zu hören, dass man die Luzmix S9 deshalb gerne verwendet, weil die Kamera ein Bildformat mit 65:24 Seitenverhältnis bietet, dass wohl ingesamt mit einem 24mm sehr gut harmoniert.

Diese Format hat sicherlich etwas, vor allemn vielleicht in s/w, aber ein Novum ist es sicherlich nicht. Dieses Format gab es auch schon bei der Lumix S5. Allerdings isrt es weder ein Novum und man kann es auch später in Lightroom auf diese Seitenverhältnis bringen.

Fotografiert man in RAW wird es nur auf dem Sucher in diesem Panaorama Format angezeigt, es bleibt allerdings das ursprüngliche Seitenverhältnis von 3:2 erhalten.  Und die Lumnix App scheint wohl ein Problem damit zu haben, denn teilweise werden die JPEG Fotos unscharf dargestellt, und das bei einem Format, das ja laut Panansonic zum schnellen Teilen vorgesehen ist.

Die Lumix Lab App

Warum doch die Lumix S9?Diese App wurde ja teilweise gefeiert, da man damit Bilder aber auch Videos bearbeiten und dann direkt auf sozialen Medeien teilen kann. Ich habe das auch schon mit der Lumix S5 IIx ausprobiert, aber das klappt ja nur für das MP4 Format und im Fotobereich für das JPEG Format.

Bei der Anwendung der LUT’s muss man aufpassern, dass der zugrunde liegende Bildstil auch zur Basis des Luts passt, sonst kann es zu unschönen Ergebnissen kommen.  Also wenn die Basis des LUT VLOG ist, sollte man darin auch fotgrafieren/Filmen.

Obwohl die Übertragungsgeschwindigkeit zumindest bei JPEG Dateien akzeptabel ist, ist das eher nichts für mich. Außerdem fotografiere ich immer noch bevorzugt im RAW Format und damit kann die App nicht umgehen.

Wo die App mich entäuscht hat ist das Geotaggen der Bilder. Viele meiner Bilder enthielten nachher keine GPS Daten obwohl die Anzeige GPS auf dem Bildschirmn hell angezeigt wurde und sich das Smartphone im Rucksack oder in der Tasche befand. Aber glücklicherweise zeichne ich die GPS Daten mit einer gesonderten App auf, dann kann ich das Taggen auch in Lightroom erledigen.

Fazit

Die Lumix ist für den Preis trotz der Einschränkungen eine tolle Vollformat Kamera und für mich in erster Linie eine sehr passende Ergänzung zu meiner Lumix S5 IIx.

ciao tuxoche

 

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